Was bisher geschah. Stand: 17 Uhr.
Credit-Suisse-Boss Brady Dougan (Archivbild) macht ernst und baut in der Schweiz 300 Stellen ab. Er will die personalintensive Betreuung von Kleinkunden und die Vermögensverwaltung für Wohlhabende zusammenlegen. Die Organisation Angestellte Schweiz bedauert, dass die Grossbank nicht auf Kurzarbeit setzt. Seit 2011 hat die Credit Suisse rund 2500 Jobs abgebaut. Im Bündner Südtal Puschlav sind zwei mit Rattengift versetzte Fleischköder entdeckt worden. Der Verdacht besteht, dass damit der im Tal ungeliebte Bär M13 hätte vergiftet werden sollen. Eine verdächtige Person wurde einvernommen. Laut dem Bündner Jagdinspektor ist M13 jedoch wohlauf. Ein Thurgauer Wirt zog im Kampf gegen eine Busse wegen Rauchens in seinem Lokal bis nach Lausanne. Doch die Bundesrichter besiegelten das Aus für die «Rauchverein-Beizen». Zwar sei nicht abschliessend darüber zu befinden, wann ein Vereinslokal keinen öffentlich zugänglichen Raum darstelle, doch man müsse auch die Raucher vor dem Passivrauchen schützen. Das Exklusiv-Interview, das Syriens Machthaber Baschar al-Assad einer russischen TV-Station gegeben hat, wurde von Sophie Schewardnadse geführt, der Enkelin des langjährigen sowjetischen Aussenministers Eduard Schewardnadse. Darin machte er keinen Hehl aus seiner Isolation, betonte aber, dass er von den meisten arabischen Regierungen unterstützt werde. Wie das UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) in Genf mitteilte, flüchteten allein in den letzten 24 Stunden 11 000 Syrer vor dem Krieg. 9000 davon gingen in die Türkei sowie je 1000 nach Jordanien und Libanon. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan (Bild) warf der Uno erneut Versagen vor. Schon 2016 könnte China die USA als grösste Wirtschaftsmacht der Welt ablösen. Und bis 2025 zusammen mit Indien ein grösseres Bruttoinlandsprodukt erwirtschaften als die sieben führenden Wirtschaftsnationen (G7) zusammen. Dies teilte die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) in ihrer Langfristprognose bis 2060 mit. Ärger für den amerikanischen Pharmakonzern Pfizer: Das Oberste Gericht Kanadas hat der US-Firma das Patent für Viagra entzogen. Begründung: Der Hersteller hatte den Berhörden nur mangelhaft über das Produkt Auskunft gegeben. Das israelische Generikaunternehmen Teva will nun mit der Produktion eines gleichwertigen Medikaments beginnen. Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld setzt für das Länderspiel der Schweiz gegen Tunesien auf die bewährten Kräfte. Einziger Neuling ist Izet Hajrovic (Bild). Dieser spielt seit 2000 bei den Grasshoppers. Zuletzt war der Linksfüsser fünfmal in Folge für die Schweizer U21-Auswahl von Coach Pierluigi Tami aufgeboten worden. Sein Nati-A-Debüt findet am 14. November in Sousse statt. Weil Fans des VfB Stuttgart im gestrigen Spiel gegen den FC Kopenhagen Pyros abfackelten, musste der Schiedsrichter das Spiel vier Minuten lang unterbrechen. Zwar stellten Vedad Ibisevic und Martin Harnik in der Schlussviertelstunde den 2:0-Erfolg der Stuttgarter sicher, doch dem Klub droht wegen der Vorfälle eine Strafe durch die Uefa. ManCity-Star Sergio Agüero hatte seinem Landsmann Juan Martín del Potro in London die Daumen gedrückt. Nach seinem Sieg über Janko Tipsarevic forderte der Tennisspieler den Fussballer zu einem Spiel auf. Agüero griff prompt zum Racket und machte trotz falschen Schuhwerks eine gute Figur auf dem Court. Wobei die Kopfballeinlage wohl nicht ganz regelkonform war.