Was bisher geschah. Stand: 17 Uhr
Angesichts von Massenarbeitslosigkeit in Südeuropa und staatlichen Sparmassnahmen sind Hunderttausende Arbeiter und Angestellte in mehreren EU-Ländern in den Streik getreten. In Spanien und Portugal fielen Flüge, in Belgien Züge aus. Bei Demonstrationen kam es zu Verletzten und Festnahmen. Auch an Schweizer Flughäfen mussten etliche Flüge abgesagt werden. Israel hat im Gazastreifen mit einer Rakete den Militärchef der radikalen Hamas, Ahmed al-Dschabari (li.), getötet. Als Grund gab Israel die «jahrzehntelangen terroristischen Aktivitäten» al-Dschabaris an. Augenzeugen berichteten von zahlreichen weiteren israelischen Luftangriffen auf das Küstengebiet. Die Lage in der Region hatte sich in den vergangenen Tagen zugespitzt. Bis 2020 sollen die Verwaltungsräte der grossen europäischen Unternehmen zu 40 Prozent mit Frauen besetzt werden. Dies hat die EU-Kommission nach heftigem internen Streit beschlossen. Noch müssen das EU-Parlament und die Mitgliedsländer dem neuen Gesetz zustimmen. Mehrere Länder, darunter Deutschland, haben bereits Widerstand angekündigt. Der 18. Nationale Volkskongress ist in Peking mit der Wahl des 200-köpfigen Zentralkomitees der kommunistischen Partei zu Ende gegangen. Es wird morgen den derzeitigen Vizepräsidenten Xi Jinping (Mitte) zum neuen Parteichef wählen. Der 59-jährige Xi wird im März Hu Jintao als Staatspräsident ablösen. Als künftiger Ministerpräsident wird Li Keqiang gehandelt. Der Bundesrat hat beschlossen, die Reisefreiheit für vorläufig aufgenommene Personen ab 1. Dezember einzuschränken. Damit reagiert er auf Kritik aus dem Parlament. Dass vorläufig Aufgenommene immer häufiger auch in ihre Heimatstaaten gereist sind, liess Fragen aufkommen, ob die vorläufige Aufnahme in der Schweiz notwendig und damit gerechtfertigt sei. Nach dem Willen des Bundesrats sollen Grossverdiener mehr in die Arbeitslosen-Versicherung (ALV) einzahlen. Künftig soll auch auf Lohnanteilen von Jahreslöhnen über 315000 Franken ein Beitragsprozent erhoben werden. Verlangt hatte die Anpassung das Parlament. Die Massnahme soll jährlich 90 Millionen Franken für den Schuldenabbau der ALV bringen. Von einer weltweiten Rückrufaktion von mehr als 2,7 Millionen Autos der Marke Toyota sind auch in der Schweiz rund 14'000 Wagen betroffen. Der Grund sind Probleme mit den Wasserpumpen und mit der Lenkung bei den Modellen Prius II, Avensis und Corolla, die - je nach Bauart - zwischen 2001 und 2009 verkauft wurden. Die Autobesitzer werden schriftlich benachrichtigt. Nach tagelangen Regenfällen ist in Rom der Tiber über die Ufer getreten und hat Teile der nördlichen Vorstädte überschwemmt. Das Hochwasser ist Folge der Regenfälle im nördlicher gelegenen Umbrien. Mehrere Verkehrsachsen gerieten unter Wasser. Derweil normalisierte sich die Lage allmählich in Umbrien und der Toskana, wo die Fluten am Dienstag vier Tote gefordert hatten. Die Polizei hat einen jungen Mann festgenommen, der am 7. Oktober frühmorgens mit zwei Kollegen im Zürcher Niederdorf wahllos Passanten angegriffen hat. Dabei hatte er vier Menschen verletzt. Laut Staatsanwaltschaft ist der junge Mann teilgeständig. Er habe aber angegeben, alleine unterwegs gewesen zu sein dies kontrastiert mit der Wahrnehmung von Augenzeugen. Betrüger haben einen Weg gefunden, um das mTAN-System beim Online-Banking auszutricksen. SMS mit dem temporären Zugangscode werden kurzerhand umgeleitet. Betroffen sind bislang Android-User. Für den Angriff manipulieren die Kriminellen sowohl den Computer wie auch das Smartphone ihres Opfers. Die Schweiz bestreitet in Sousse gegen Tunesien das letzte Spiel in diesem Jahr. Dabei strebt die Nati den fünften Sieg 2012 an. Dies wäre ein Rekord in der Ära Hitzfeld. Sorgen macht dem Trainer die bescheidene Bilanz der Internationalen in ihren (ausländischen) Klubs. Zurzeit sind nur Inler und Lichtsteiner Stammspieler. 20 Minuten Online berichtet ab 18.15 Uhr live. Seltenes Naturphänomen im Land der aufgehenden Sonne: Zwei Wirbelstürme fegten gleichzeitig vor japanischen Küstengebieten über das Meer. Einem Kamerateam gelangen spektakuläre Aufnahmen des Sturms vor der Hafenstadt Arida. Tornados sind ungewöhnlich in Japan, werden aber zurzeit von der herrschenden Wetterlage begünstigt.