Was bisher geschah. Stand: 17 Uhr.
Der französische Aussenminister Laurent Fabius (links) ist in Jerusalem zu Gesprächen mit Israels Ministerpräsident Avigdor Lieberman eingetroffen. Es geht um eine mögliche Waffenruhe in Gaza. Danach will Fabius zu Palästinenser-Präsidenten Mahmud Abbas reisen. Barack Obama äusserte Verständnis für Israel. Das Land habe das Recht sich zu verteidigen. Bei Asylzentren sollen Gemeinden und Kantone künftig nicht mehr mitreden dürfen. Das fordert eine Arbeitsgruppe aus kantonalen Sicherheits- und Sozialdirektoren sowie Migrationsfachleuten. Im Januar soll das Vorhaben in einer grossen Asylkonferenz definitiv beschlossen werden. Bei Politikern von CVP und SVP stösst der Plan auf Kritik. Der Kanton Bern hat einem im Mai in Kenia wegen Terrorverdachts verhafteten Gymnasiasten Stipendien bezahlt, total über 50000 Franken. Majd N. aus der Region Biel hatte sich im Februar 2011 zur islamistischen Miliz al-Shabaab in Somalia abgesetzt. Ein Gericht sprach den 20-Jährigen mangels Beweisen frei. Er durfte allerdings nicht in die Schweiz zurückkehren. Die Auszeit von Natalie Rickli könnte sich verlängern. Es sei eher unwahrscheinlich, dass die SVP-Politikerin schon einsatzfähig sei, zitierte «Der Sonntag» einen guten Bekannten der Nationalrätin. Ob sie sich noch immer in einer Klinik aufhält, ist unklar. Ricklis ursprünglicher Plan sah vor, sich in der bevorstehenden Wintersession wieder voll engagieren zu können. Düstere Aussichten für das Westschweizer Finanzzentrum: «Allein in Genf könnten bis zu 3000 Stellen wegfallen», sagte Grégoire Bordier, Präsident der Vereinigung Genfer Privatbankiers zu «Matin Dimanche». Müsste die Schweiz schärfere Regulierungen anwenden als andere Finanzplätze, würden die Kunden einfach nach Singapur, Dubai oder London abwandern. Die Grünen haben beschlossen, keine Spenden von UBS und CS anzunehmen. Das UBS-Geld lehnt die Partei ab, weil es an eine Bedingung geknüpft ist. Verschmäht wird auch die CS-Spende, obwohl keine Gegenleistung erwartet wird. Die Grünen würden bei der Annahme ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel setzen, so Co-Präsidentin Adèle Thorens. In Ordnung geht die Spende von Raiffeisen. Der erstinstanzlich wegen Sexualdelikten verurteilte Carl Hirschmann kämpft ab Dienstag vor dem Zürcher Obergericht um eine mildere Strafe. Der neue Anwalt des Milliardenerben heisst Christoph Hohler. Er verteidigte einst Ex-SAirGroup-Finanzchef Georges Schorderet. Hirschmann lebt gegenwärtig auf freiem Fuss, musste aber eine Kaution von fünf Millionen Franken hinterlegen. Der Tamweel Residential Tower im Süden von Dubai ist in der Nacht auf Sonntag beinahe komplett ausgebrannt. Das 34-stöckige Gebäude wurde sofort evakuiert, ebenso wie die Bewohner von zwei benachbarten Wolkenkratzern. Dank des rechtzeitigen Handelns der Rettungskräfte kam es zu keinen Todesopfern. Die Brandursache ist unklar. Wirbel um den Torjubel von Xherdan Shaqiri (rechts): Der aus dem Kosovo stammende Bayern-Star salutierte an in Richtung der Fans. Offenbar galt die Geste den kroatischen Generälen Ante Gotovina und Mladen Markac. Shaqiri sprach von einer Geste ohne politischen Hintergrund. Die der Kriegsverbrechen angeklagten Generäle waren am Freitag freigesprochen worden. Die Vergangenheit hat den New Yorker Staatsanwalt Mark Suben eingeholt. Ein Youtube-Video zeigte, dass Suben in den Siebzigerjahren als Pornodarsteller tätig war. Anfänglich hatte Suben seine Vergangenheit dementiert. «Ich entschuldige mich dafür, dass ich gelogen habe», sagte Suben vor Journalisten. Einen Rücktritt schloss die Sprecherin des Staatsanwalts aus.