Was bisher geschah. Stand: 17 Uhr
Ein Londoner Gericht hat den Ex-UBS-Händler Kweku Adoboli des Betrugs schuldig gesprochen und zu sieben Jahren Haft verurteilt. Vom Vorwurf der Bilanzfälschung wurde er freigesprochen. Der Sohn eines UNO-Diplomaten aus Ghana hatte zugegeben, die Bank durch risikoreiche Geschäfte in den Jahren 2009 bis 2011 um 2,3 Milliarden Dollar gebracht zu haben. 33 Monate wegen sexueller Nötigung, Sex mit Minderjährigen, Körperverletzung, 14 davon unbedingt: So lautete das Urteil aus erster Instanz. Millionärssohn Carl Hirschmann kämpft vor dem Zürcher Obergericht für ein milderes Urteil. Der 32-Jährige lebt mittlerweile in London und ist im Oktober Vater geworden. Das Urteil wird morgen erwartet. Ab Sommer 2013 darf an Risikospielen im Fussball und Eishockey kein Alkohol mehr ausgeschenkt werden. Und in den Gästesektor kommt man nur noch mit Extrazügen und -bussen. Die Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD) will damit die Gewalt in den Stadien eindämmen. Die strengeren Auflagen gelten nur für Spiele mit Beteiligung von Klubs der höchsten Liga. Während des Besuchs von UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon in Jerusalem heulten die Sirenen. Kurz darauf schlug eine Hamas-Bombe nahe der Stadt ein. Verletzte gab es ersten Angaben zufolge keine. Zuvor hatte Ban Ki-Moon bei einem Besuch in der ägyptischen Hauptstadt Kairo zu einem sofortigen Stopp der Gewalt aufgerufen. Estibaliz C. hat ihren Ex-Mann und ihren Liebhaber erschossen, ihre Leichen mit einer Kettensäge in kleine Teile getrennt und diese im Keller einbetoniert. Im Prozess in Wien kamen alle schauerlichen Details ans Licht. Laut einem Gutachten ist die Frau gestört, aber zurechnungsfähig. Es bestehe Rückfallgefahr. Die Aktionäre des Minenkonzerns Xstrata haben in Zug der Fusion mit dem Rohstoffgiganten Glencore zugestimmt. Ein umstrittenes Bonusprogramm für Xstrata-Manager fand hingegen die notwendige Mehrheit der Stimmen nicht. Vor dem Casino Zug, wo die ausserordentliche Generalversammlung von Glencore und Xstrata stattfand, kam es zu Demonstrationen. Der FC Thun trennt sich per sofort von Trainer Bernard Challandes. Dieser habe dem Team die Vertrauensfrage gestellt und die entsprechenden Konsequenzen daraus gezogen, schreibt der Verein in einem Communiqué. Eine grosse Mehrheit der Spieler war gegen eine Zukunft mit dem 61-Jährigen. Mauro Lustrinelli und Marc Schneider übernehmen interimistisch bis zur Winterpause. Installations-Künstler René Zäch schlägt den mit 20'000 Franken dotierten Solothurner Kunstpreis aus. Die Einladungskarte sei in seinen Augen ein «lausiges, dilettantisches Produkt». Die Überraschung bei den Behörden ist gross. Weil der Künstler nicht bei der Preisverleihung erschien, muss er auch auf das Preisgeld von 20'000 Franken verzichten.