Was bisher geschah. Stand: 17 Uhr
Das deutsche Bundesland Nordrhein-Westfalen ist in den Besitz von internen Informationen der UBS gekommen, die die Steuerdelikte einer Vielzahl von Kunden der Grossbank schonungslos aufzeigen. Der von den Deutschen gekaufte Datenträger enthält laut «Tages-Anzeiger» Angaben zu 750 Stiftungen und 550 Fällen sonstiger Kapitalanlagen mit einem Volumen von rund 3,5 Milliarden Franken. Dicke Post für Junge: Laut einer Studie der Universität St. Gallen entwickelt sich das Defizit in der Altersvorsorge bis in rund 20 Jahren ohne Gegenmassnahme auf 110 Milliarden Franken. Der Fehlbetrag droht dabei zu fast gleichen Teilen bei der AHV und den Pensionskassen. Bezahlen müssen diese gesalzene Rechnung die Jungen. Der Winter schlägt weiterhin erbarmungslos zu: Heftiger Schneefall in Kombination mit Sturmwinden in der Nacht auf Dienstag führte in höher gelegenen Gebieten zu Unterbrüchen im Schienenverkehr. Vor allem das Wallis wurde mit reichlich Schnee eingedeckt. Im Lötschental gab es 61 Zentimeter Neuschnee. Milder wurde es dagegen im Mittelland. Der Nationalrat hat die Volksinitiative der SVP für eine Volkswahl des Bundesrates mit 128:43 Stimmen abgelehnt. Die Grosse Kammer folgte damit den Entscheiden von Ständerat und Bundesrat. Selbst in den Reihen der SVP gab es Enthaltungen. Nach einer Brandserie in den Zürcher Stadtkreisen 3 und 4 ist am letzten Freitagabend eine 15-jährige Tatverdächtige verhaftet worden. Bei der ersten Befragung durch die Jugendanwaltschaft habe sie sich geständig gezeigt, schreibt heute die Stadtpolizei in einer Mitteilung. Das Mädchen, das noch zur Schule geht, war nach einem Brand in der Nähe des Tatorts kontrolliert worden. Das Bezirksgericht Zürich hat einen 22-jährigen Zürcher wegen «Schreckung der Bevölkerung» zu drei Wochen Haft verurteilt. Der Gymnasiast hatte seinen 290 Facebook-Freunden angekündigt, dass er sie alle vernichten werde, weil sie ihm nicht zum Geburtstag gratuliert hatten. Auf den Hinweis einer Mitschülerin hin verständigte der Schulleiter darauf die Polizei. In Dubai debattieren 193 Regierungen an der Konferenz der Internationalen Fernmeldeunion darüber, wie sie das Internet kontrollieren und Zahlstellen errichten können. Verfechter des freien Webs haben einen schweren Stand. Internet-Konzerne und die meisten Industriestaaten wollen das freiheitliche Internet beibehalten, autoritäre Regierungen sind für verstärkte Kontrolle. Israel hat trotz heftiger internationaler Proteste an seiner Siedlungspolitik in den Palästinensergebieten noch weitere Ausbaupläne angekündigt. Auch im Nordosten Jerusalems sollen neue Wohneinheiten gebaut werden. Die Palästinenser drohten unterdessen, sich wegen der Siedlungspolitik an den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag zu wenden. Positive Nachrichten neben der Piste: Nach einem fünfwöchigen Spitalaufenthalt kann Beat Feuz am Donnerstag nach Hause. Sein Knie ist nicht mehr geschwollen, die Entzündungswerte im Blut sind nahezu normal, teilt Swiss-Ski mit. Ob der 25-Jährige noch diesen Winter rennmässig auf die Piste zurückkehrt, ist derzeit aber noch unklar. Manchester City hat in der Gruppe D noch kein Spiel gewonnen und muss die Champions League vorzeitig verlassen. Überwintern in der Europa League wäre da immerhin ein Trostpflaster. Können sich die Engländer bei Leader Dortmund noch den Europa-League-Platz sichern? 20 Minuten Online berichtet live ab 20:45 Uhr. Die Freude über den Nachwuchs von Kate und William wird überschattet: Die 30-jährige Herzogin liegt im King Edward VII Hospital. Diagnose: Hyperemesis Gravidarum oder übermässiges und lang anhaltendes Erbrechen. Jetzt hängt Kate laut «The Sun» am Tropf. Ihr wird Flüssigkeit und Nahrung zugeführt und sie bekam strikte Ruhe verordnet. Peinlicher Ausrutscher beim RTL-Mittagsmagazin «Punkt 12»: In der Sendung vom Montag sagte Moderatorin Katja Burkard (l.) über die Popsängerin Kesha: «Wat ne Schlampe, oder?» Burkard ging offenbar davon aus, niemand habe diese verbale Breitseite mitbekommen. Dem war jedoch nicht so: Das Mikrofon der Moderatorin war nicht auf stumm geschaltet. Anlässlich der Weltpremiere der neuesten J.R.R.-Tolkien-Verfilmung hat das Hobbit-Fieber Neuseeland fest im Griff: In bestem Elbisch hat ein Wettermoderator mit spitzen Ohren, langen blonden Haaren und in einem Elbenkostüm die Wetterprognose für Mittelerde, Hobbingen und das Auenland verkündet.