Was bisher geschah. Stand: 17 Uhr
Peinlicher geht es nicht. Der Ständerat muss am Morgen eine Abstimmung wiederholen, weil falsch gezählt wurde. Dabei schaffen es die Volksvertreter erneut, sich zu verzählen. Das Vertrauen der Leser von 20 Minuten Online sinkt: Bloss sechs Prozent von mehr als 2000 Teilnehmern einer Umfrage sind der Meinung, dass Abstimmen per Handzeichen noch zeitgemäss ist. Im Zug von Visp nach Thun wird am Sonntagabend eine Passagierin von einem Asylbewerber aus Somalia bedrängt. Sie kann flüchten, bevor es zu einer Vergewaltigung kommt. Im Zug mitreisende Soldaten können den 30-jährigen Angreifer festhalten, bis ihn in Thun die Polizei in Empfang nimmt. Die Armee will die noch unbekannten Wehrmänner nun auszeichnen. In Kairo sind bei Zusammenstössen zwischen Anhängern und Gegnern von Präsident Mursi mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Hunderte wurden verletzt. Die Republikanische Garde vertrieb Demonstranten mit Panzern vom Amtssitz Mursis. SVP-Übervater Christoph Blocher ist in Freiburg das Opfer einer süssen Überraschung geworden. Ein Mann attackierte Blocher, als dieser nach einer TV-Debatte das Gebäude verliess, mit einer Torte. Sicherheitskräfte konnten den Angriff nicht verhindern, weil sie zu diesem Zeitpunkt offenbar noch im Gebäude waren. Fast jeder hat ein iPhone, das neue iPad dürfte im Weihnachtsgeschäft ein Renner werden – und doch hat Apple an der Börse den grössten Tagesverlust seit vier Jahren erlitten. In New York verloren die Aktien gestern knapp 6,5 Prozent. Als Grund dafür nennen Experten eine Studie, die einen Popularitätsschub von Android-Geräten voraussagt. Nach dem tragischen Tod eines 58-Jährigen in New York ist der Täter verhaftet worden. Der 30 Jahre alte Mann gab zu, dass er das Opfer auf die Gleise der U-Bahn geschubst hat. «Er liess mich nicht in Ruhe», sagte er, «also habe ich ihn weggestossen.» Frohe Botschaft mitten in einer der grössten Krisen des Schweizer Ski-Sports: Didier Cuche kehrt zurück. Der im letzten Winter zurückgetretene Abfahrtsstar wird Berater bei Swiss-Ski. Cuche soll sein Wissen vor allem den jüngeren Fahrern weitervermitteln. Nach vier Tagen hat die schwangere Herzogin Kate das Krankenhaus wieder verlassen können. Gemeinsam mit Prinz William verliess sie es, mit einem Blumenstrauss in der Hand. Wartenden Kamerateams lächelte sie zu. Auf die Frage, ob es ihr nach der schweren Schwangerschaftsübelkeit besser gehe, nickte Kate.