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Trauer in Palo Alto
06. Oktober 2011 12:05; Akt: 06.10.2011 16:00 Print
«Unser Held ist von uns gegangen»
Vor Steve Jobs Haus und vor Apple Stores rund um den Globus haben sich Trauernde versammelt, um des Visionärs zu gedenken. Ihren Kummer drücken sie mit Blumen, Kerzen und selbst mit iPhones aus.
San Francisco, Tokio, Peking, Zürich: Die Bestürzung über Steve Jobs Tod ist global, Apple-Fans aus aller Welt zeigen sich betroffen. Leser-Reporter Bruno Manser weilt zurzeit in den USA. Mit seinem Fahrrad hat er sich zum Haus des Apple-Mitgründers begeben und davor eine trauernde Menschenmenge vorgefunden. Jobs bewohnte ein feudales Anwesen mit grossem Gemüsegarten in Palo Alto, Kalifornien. Um zum Apple-Hauptsitz in Cupertino zu gelangen, musste er keine 20 Kilometer zurücklegen.
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Vor dem Hauptsitz in Cupertino fanden sich Apple-Fans ein, um Blumen niederzulegen und Kerzen anzuzünden. Auch iPhone und iPads mit Steve Jobs Porträt darauf waren zu sehen. Ähnliche Szenen spielten sich auch vor Apple Stores rund um den Globus ab. Selbst in Zürich war morgens um neun Uhr ein Blumenstrauss vor dem Laden zu sehen.
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Ehrungen per Social Media
Auch über Twitter und Facebook wird getrauert. So schreibt Apple-Konkurrent und Microsoft-Gründer Bill Gates via Twitter. «Für die Glücklichen unter uns, die mit Steve zusammenarbeiten durften, war es eine riesige Ehre. Ich werde Steve wahnsinnig vermissen.» Und Google-Gründer Sergey Brin gibt unumwunden zu: «Wenn Larry und ich nach Inspiration suchten, mussten wir nie weiter als bis nach Cupertino schauen.» Und US-Präsident Barack Obama twitterte: «Er veränderte die Art und Weise, wie jeder von uns die Welt sieht.»
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Der Apple-Konzern hat nach dem Tod von Steve Jobs im Internet ein digitales Kondolenzbuch eingerichtet. Er gibt trauernden Fans die Möglichkeit, letzte Wünsche und Grüsse zu Steve Jobs per E-Mail an den Apple-Konzern zu übermitteln. Was mit den digitalen Grüssen passiere, die im Postfach von Apple landen, wollte ein Sprecher des Unternehmens am Donnerstag nicht sagen: «Dazu machen wir keine Angaben.»
(mbu/ap)































