MacBook Air

22. Oktober 2010 10:35; Akt: 22.10.2010 11:31 Print

Flash unerwünscht

Apples Abneigung gegenüber Adobe wird immer offensichtlicher zur Schau getragen. So werden die neusten MacBook-Air-Modelle ohne Flash ausgeliefert.

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Apple-CEO Steve Jobs liegt sich seit Monaten mit Adobe in den Haaren. Seiner Meinung nach ist das Flash-Plugin voller Fehler. Ende Januar bezeichnete er die Adobe-Crew im Rahmen eines Mitarbeitertreffens schlicht und einfach als faul. Weder das iPhone, der iPod touch noch das iPad unterstützen Flash. Für Jobs liegt die Zukunft in HTML5. Das wurde diese Woche einmal mehr deutlich gemacht.

Bei der Keynote vom vergangenen Mittwoch wurden unter anderem zwei neue Modelle der MacBook-Air-Serie vorgestellt. Sie besitzen keine vorinstallierte Flash-Unterstützung, berichtet der US-Techblog engadget.com. Dem User bleibt es aber überlassen, im Nachhinein das fehlende Plugin zu installieren.

Steve Jobs sprach bei der Präsentation von der «Zukunft der Notebooks» - Verkaufszahlen nannte er aber, wie er es beispielsweise fürs iPhone oder das iPad immer wieder gerne tut, keine. Da liegt die Vermutung nahe, dass sich die MacBook-Air-Modelle bislang nur mässig gut haben verkaufen lassen. Auch für die neuste Version dürfte es schwierig werden, denn die Preise sind für das, was man schlussendlich bekommt, relativ hoch. Zur Hardware zählen ein Core-2-Duo-Prozessor, eine Nvidia GeForce 320M, standardmässig zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und eine FaceTime-Kamera. Wie bisher fehlt ein optisches Laufwerk. Die neuen Modelle gibt es ausschliesslich mit Flash-Speicher. Der Prozessor des 11,6-Zoll-Modells ist mit 1,4 Gigahertz getaktet, Kunden haben die Wahl zwischen 64 (1199 Franken) und 128 Gigabyte Speicher (1449 Franken). Die 13-Zoll-Variante kommt mit einer 1,86-Gigahertz-CPU und 128 Gigabyte Speicher für 1549 Franken in die Läden, wer 256 Gigabyte haben möchte, zahlt 1899 Franken.

(mbu)