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«Absturzursache Nummer 1»
29. April 2010 15:50; Akt: 30.04.2010 12:15 Print
Steve Jobs greift Adobe an
Im Streit um die fehlende Unterstützung von Flash hat sich der Firmen-Chef höchstpersönlich in einem offenen Brief zu Wort gemeldet.

Adobe Flash: Steve Jobs schlägt zurück.
Apples iPhone, iPod und iPad unterstützen Flash nicht. Daher lassen sich viele Web-Videos und Games nicht nutzen, denn Adobes Technologie ist noch immer überaus populär. In einem offenen Brief auf der Firmen-Website hat sich Steve Jobs nun zu Wort gemeldet.
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Flash sei bei Macs Absturzursache Nummer Eins, schreibt Jobs. Apple hat mit Adobe versucht, dies in den Griff zu kriegen, aber auch nach mehreren Jahren keine Lösung gefunden. Hinzu komme der Ressourcen-Hunger, der die Ausführung von Flash auf mobilen Geräte oftmals zu sehr verlangsame und die Akkulaufzeiten verkürze. Wichtigstes Argument gegen Flash ist laut Jobs, dass sich Entwickler zwischen Apple und seinen Kunden positionieren könnten - dies berge das Risiko schlechter Apps. Der Apple-CEO wagte überdies einen Blick in die Zukunft: «Neue offene Standards wie HTML5 werden im mobilen Zeitalter den Sieg davon tragen.» Adobe solle gute Entwicklungswerkzeuge für HTML5 zu anbieten statt Apple zu attackieren.
In Adobe Flash CS5 werden Entwickler dank der Funktion Packager for iPhone Projekte statt in SWF-Dateien direkt in iPhone-Applikationen kompilieren können. Wie Steve Jobs bei der Präsentation des iPhone OS 4.0 Mitte April bekannt gab, hat Apple dies mit einer Änderung der Nutzungsbedinungen verboten. Apps für iPhone, iPod und iPad dürfen nun nur noch mit vom
Adobe wehrt sich
Dean Hachamovitch, General Manager für den Internet Explorer, hat im firmeneigenen Blog ebenfalls Flash kritisiert. Was Sicherheit, Zuverlässigkeit und Performance angeht, gebe es Probleme. An einer Lösung arbeite Microsoft mit Adobes Entwicklern. Abgesehen davon sorge Flash im heutigen Web für viele gute Nutzererfahrungen. HTML5 sei dennoch die Zukunft, bilanzierte Hachamovitch.
(hst)


























