Keynote

13. Oktober 2010 19:05; Akt: 15.10.2010 08:38 Print

Gut gebrüllt, Apple

Das Unternehmen veranstaltet am 20. Oktober in Cupertino eine Medienkonferenz unter dem Motto «Back to the Mac». Es könnte aber auch eine Vorschau aufs OS X Lion geben.

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«Back to the Mac»: So sieht Apples Einladung aus.

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In einer Woche findet am Firmensitz von Apple im kalifornischen Cupertino um 10:00 Uhr Ortszeit eine Keynote unter dem Motto «Back to the Mac» statt.

Die passende Einladung hat unter anderem der Technologie-Blog endgadget.com veröffentlicht. Sie zeigt einen grösstenteils verdeckten Löwenkopf. Daher spekuliert der Blog über eine Vorschau auf eine neue Version des Mac-Betriebssystems, die OS X Lion heissen könnte. Apples Rechner-Betriebssysteme hiessen bislang unter anderem Tiger, Jaguar und Panther. Die aktuelle Version 10.6 trägt den Zusatz Snow Leopard. Sie kam im August 2009 auf den Markt. Hardwareseitig könnte Apple unter anderem ein neues MacBook Air vorstellen. Das aktuelle Modell wurde vom Firmen-Boss Steve Jobs im Januar 2008 auf der MacWorld in San Francisco präsentiert. Die aktuelle und dritte Version des äusserst flachen Rechners, der ohne optisches Laufwerk zum Kunden kommt, datiert vom Juni 2009. Wie immer äussert sich das Unternehmen nicht zu Spekulationen über neue Produkte.

Tücken der Statistik

Die US-Versicherung SquareTrade hat für eine Studie etwa 20 000 iPhone-Probleme analysiert. In den vier Monaten seit dem Marktstart gaben 3,9 Prozent der iPhone-4-Besitzer Glasschäden an. Beim Vorgänger, dem iPhone 3GS, waren es 2,1 Prozent der Nutzer. 82 Prozent der iPhone-4-Defekte waren demnach Glasbrüche, beim iPhone 3GS waren es 76 Prozent. Ein Grund dürfte sein, dass das vierte Apple-Handy erstmals auch eine gläserne Rückseite hat. Schon länger gibt es Gerüchte, das fünfte iPhone solle einem Kunststoffrücken zum Kunden kommen. Allerdings sind die Zahlen von SquareTrade mit Vorsicht zu geniesse. Oder wie es ComputerWorld-Blogger Johnny Evans formuliert: «Weil das iPhone 4 zwei Glasseiten hat, hätte sich die Zahl der Brüche im Vergleich zum 3G S rein rechnerisch verdoppeln müssen - was aber nicht passiert ist.»

(hst)