«Immenser Druck»

17. Januar 2012 06:30; Akt: 17.01.2012 08:41 Print

Steve-Jobs-Puppe aus dem Verkehr gezogen

Apples Anwälte haben die Zähne gefletscht: Die von einem chinesischen Unternehmen angekündigte Steve-Jobs-Puppe wird nicht auf den Markt kommen.

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Auf Druck von Angehörigen und Anwälten des Apple-Konzerns wird das Unternehmen «InIcons» nun doch keine lebensechte Puppe des im Oktober verstorbenen Apple-Mitbegründers Steve Jobs verkaufen. Die Firma hatte geplant, eine rund 30 Zentimeter grosse Figur mit schwarzem Rollkragenpullover, Jeans und Brille auf den Markt zu bringen.

Die Produzenten versicherten, dass es das Ziel gewesen sei, ein Sammlerstück zu schaffen und kein Spielzeug (20 Minuten Online berichtete). Bei Apple hatte man dafür aber kein Verständnis. Das IT-Unternehmen mobilisierte die Anwälte.

Auf seiner Webseite veröffentlichte InIcons am Sonntag eine Stellungnahme und schrieb darin, dass «immenser Druck» ausgeübt worden sei, das Vorhaben fallen zu lassen, berichteten die «San Jose Mercury News».

(mbu/ap)