Am Boden und in der Luft

04. Juni 2012 16:48; Akt: 04.06.2012 17:20 Print

Swiss rüstet Personal mit iPads aus

Die Fluggesellschaft Swiss setzt auf Apples Tablet-Computer. 650 Maîtres de Cabine erhalten ein iPad - das soll beim «Papierkrieg» helfen und die Flieger leichter machen.

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Über eine eigens entwickelte App haben die Swiss-Kabinenchefs Zugriff auf alle wichtigen Informationen. (Bild: Keystone)

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Das iPad hält definitiv Einzug beim Kabinenpersonal der Fluggesellschaft Swiss. Nach einem zweimonatigen Testlauf mit rund 30 Geräten kommen ab Anfang Juni rund 650 iPads zum Einsatz, wie das Unternehmen am Montag auf seiner Website mitteilte.

Eine eigens entwickelte App sei das Kernstück des neuen Arbeitsgeräts, heisst es. Die Teamleiter des Kabinenpersonals im Flugzeug, die sogenannten Maîtres de Cabine, könnten damit in Zukunft über ein zeitgemässes und auf ihre Bedürfnisse abgestimmtes Arbeitsinstrument verfügen.

Wie die Swiss-Sprecherin Myriam Ziesack gegenüber 20 Minuten Online erklärt, wurden auch andere Tablet-Computer getestet. Apples iPad habe sich gegen die Konkurrenten durchgesetzt - Details würden keine bekanntgegeben.

Mit spezieller Briefing-Funktion

Über die Swiss-App (nicht zu verwechseln mit der Swiss-App für Passagiere) haben die Maîtres de Cabine Zugriff auf sämtliche aktuellen flug- und destinationsbezogenen Informationen. Such-, Markierungs- und Kommentierungsfunktionen erleichtern das Lesen und Bearbeiten der Manuals, wie aus der Mitteilung hervorgeht.

Eine spezielle Briefing-Funktion helfe bei der Vorbereitung und Durchführung der Flugvorbereitungen. In zukünftigen App-Versionen sollen zudem weitere Funktionen für die Passagierbetreuung hinzukommen.

Mit der Nutzung der iPads könne auf das Drucken der umfassenden Manuals verzichtet werden, heisst es. «Dies vereinfacht das Reisen der Maîtres de Cabine und ermöglicht zudem Gewichtseinsparungen im Flugzeug.»

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Luke Skywalker am 06.06.2012 01:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Swiss - far away from good

    Leider wird dieses iPad kaum den schlechten Service wettmachen....

  • Flugbegleiterin am 05.06.2012 16:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sinnvoll!!

    Also mal ehrlich, ich bin selber Flugbegleiterin und vor, während und nach Start oder Landung haben wir anderes zu tun als mit irgedwelchen Gadgets zu spielen! Wir sind dann konzentriert und müssen im Notfall sofort reagieren können damit die Passagiere und auch die Crew das Flugzeug schnellst möglich verlassen könnten wenn es sein müsste! Stellt euch doch bitte einmal vor, wie sich eine Evakuierung verzögern würde, wenn jeder Passagier zuerst sein Tischchen hochklappen, die Laptops und Handtaschen irgendwo verstauen müsste und so weiter... Diese Regeln haben einen Sinn! Zum Thema an sich: Vielleicht habt ihr gesehen, dass jeder von der Crew immer einen "crewbag" dabei hat. Darin befinden sich unter anderem diverse Ordner. Diese Papiere haben definitiv mehr Gewicht als ein IPad und da sie immer auf dem aktuellen Stand sein müssen entsteht doch auch einiges an Kosten für Druck, Papier und Distribution der Unterlagen. Fazit: Die Swiss kann sparen, die Maitres müssen weniger schleppen und die Umwelt wird geschont!

  • pash am 05.06.2012 08:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zwei Dinge...

    @alle Apple-Hater: Es ist doch völlig egal, welches Gerät zum Einsatz kommt. Es muss seinen Zweck erfüllen, Punkt. Und mit einer eigenen App für 650 Geräte muss es einfach eine Plattform sein, da kannste nichts mischen... Betr. Kosten: Der Druck der Manuals kostet ja gar nichts...

  • pasrr am 05.06.2012 08:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    geschlossenes system...

    wie kann man nur ein geschlossenes system bevorzugen. iPad in ehren, aber jedes Mal wenn man neue Funktionen zur verfügung stellen möchte, muss man warten bis Apple dies goutiert und zustimmt... ade unternehmerische freiheit und good luck mit dem schnellen fixen kritischer bugs.. sorry, aber jeder IT Mensch der was versteht, kann dem niemals zustimmen...!

    • Kaine Ahnung am 05.06.2012 13:12 Report Diesen Beitrag melden

      Autsch...

      Sie bezeichnen sich als IT Mensch, haben jedoch absolut keine Ahnung von der ganzen Geschichte. Man muss eine interne App nicht an Apple schicken - man kann sie einfach per iTunes auf das iPad ziehen. Man kann es einfach so nicht verkaufen - aber so what, ich denke nicht, dass die Swiss das tun möchte. Für die Anforderungen der Swiss reicht das völlig! Während ihr Wissen nicht mal reicht um sich als IT Amateur zu qualifizieren. Wenn man keine Ahnung hat...

    • Marco Frei am 05.06.2012 14:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Falsch

      Das mit dem überprüfen der Apps gilt nur für Apps aus dem Appstore. Wenn du eine Private- oder eine Firmenapp schreibst, bist du viel freier.

    • James T. Kirk am 05.06.2012 14:04 Report Diesen Beitrag melden

      ITler ohne Ahnung ?

      Bei betriebsinternen Apps braucht es keine Zustimmung von Apple. Die kann man selber jederzeit updaten. Jeder IT Mensch der was versteht weiss das !

    • fime am 05.06.2012 14:10 Report Diesen Beitrag melden

      Apps auch ohne App Store

      Unternehmen können sehr wohl über Device Mgmt Software auf iPads verteilen, welche nicht von Apple geprüft wird. Basis dafür ist die Enterprise Developer Lizenz.

    • Jan am 05.06.2012 14:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Es ist nicht ganz so

      @pasrr Eins vorweg. Bin seit über 20 Jahren im IT Biz. Ein geschlossenes System kann durchaus Sinn machen. Zum Beispiel dann, wenn Qualität stimmt und alles aus einem Guss kommt. Das ist bei Apple sicher der Fall. System updates liefert Apple sehr regelmässig aus. Bei einem wirklichen iOS-Problem sogar sehr schnell. Und die Installation der Updates ist nie ein Problem! Da die Swiss eine corporate App hat, hat sie auch ihr eigenes Swiss-App-Store. Das heisst für ihre eigenen App-Updates sind sie vom Apple völlig unabhängig.

    • Appleforever am 06.06.2012 12:42 Report Diesen Beitrag melden

      Lachhaft Mister IT Mensch

      Geschlossen ist dieses System nicht wirklich alle Administratoren und System Engineers die mit Apple zu tun haben wissen was ich meine. Jedes MAC Device kann individuell auf die Benutzerbedürfnisse angepasst werden sei es mit eigenen Apps,File Sharing,definierten Device Profilen e.t.c. aber eben wir sehen ja es sind mal wieder nur wenige Personen die nicht wissen wovon sie reden. Dieser Entscheid der Swiss war Goldrichtig und wird Erfolg haben.

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  • Nelson XXL am 05.06.2012 08:01 Report Diesen Beitrag melden

    ja ja klar doch

    "Apples iPad habe sich gegen die Konkurrenten durchgesetzt - Details würden keine bekanntgegeben." oder weil es von Appel ein gutes Angebot gab. Das stinkt doch wieder mal.

    • Trevor am 05.06.2012 16:29 Report Diesen Beitrag melden

      Weshalb?

      Weshalb stinkt das? Ist doch richtig dass Swiss das beste Angebot annimmt.

    • Onkel Thom am 05.06.2012 21:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Hm, so what?

      Neid? Was sollen ohne tatsächliches Hintergrundwissen (was ich ja auch nicht habe) solche Beiträge? Wenn man ein Produkt nicht mag, muss man es doch auch nicht gleich verteufeln..

    • Fanboy am 06.06.2012 07:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Rabatt bei Apple?

      Von Apple gibt's keine guten Angebote, das müsste eigentlich bekannt sein. Warum auch? Apple verkauft seine Geräte ohnehin. Zielgruppe sind nach wie vor Privatpersonen. Dies ist auch aus den AGBs ersichtlich.

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