Hart im Nehmen

24. September 2012 17:30; Akt: 24.09.2012 17:57 Print

Das iPhone 5 im Crashtest

Kaum im Handel muss das neue iPhone auch schon durch die ersten Extremtests auf YouTube. Fazit: Es ist deutlich widerstandsfähiger als sein grösster Konkurrent - das Samsung Galaxy S3.

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In den USA und acht weiteren Ländern ist das iPhone 5 seit letztem Freitag erhältlich. Vor den Apple Shops haben sich einmal mehr riesige Menschenschlangen gebildet. Unter den Wartenden hatte es auch ein paar Extremtester. Kaum ausgepackt, haben sie dem iPhone mit roher Gewalt auf den Zahn gefühlt.

Die Macher von Android Authority konnten sich in Hongkong ein erstes iPhone besorgen - um es auf den Boden fallen zu lassen. Dabei haben sie versucht, möglichst realistische Szenarien zu imitieren. Apples jüngstes Smartphone wurde aus Hüfthöhe, beim Herausnehmen aus der Hosentasche, fallengelassen. Danach aus Brust - und während des Telefonierens aus Ohrhöhe.

Die Stürze überlebte das iPhone 5 fast unbeschadet. Bis auf ein paar Dellen im Alugehäuse macht es auch nach dem Chrashtest einen einwandfreien Eindruck. Offenbar ist auch das Glas des Bildschirms deutlich robuster als beim Vorgängermodell. Es hat keinen Kratzer davongetragen. Ganz anders hat das Samsung Galaxy S3 im gleichen Belastungstest abgeschnitten. Das Display wurde arg in Mitleidenschaft gezogen und zersplitterte an einzelnen Stellen. Zudem löste sich die Rückseite der Plastikhülle beim Sturz aus Ohrhöhe vom restlichen Gehäuse.

Auch die Macher von iFixYouri, die sich auf die Reparatur kaputter Tablets und Smartphones spezialisiert haben, liessen das iPhone 5 für Testzwecke mehrmals zu Boden fallen. Nach über zehn Versuchen war es dann soweit und das Gorilla-Glas ging in die Brüche.


(mbu)