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Apple-Gründer ist tot
06. Oktober 2011 01:42; Akt: 06.10.2011 16:03 Print
«Die Welt ist wegen Steve Jobs ein besserer Ort»
Er gab der Welt das iPhone und das iPad, nun ist er nicht mehr: «In tiefer Trauer teilen wir mit, dass Steve Jobs heute gestorben ist», erklärte Apple in der Nacht.
Der Mitbegründer des Computer-Konzerns Apple, Steve Jobs, ist friedlich im Kreis seiner Angehörigen gestorben. Seine Familie dankte am Mittwoch allen Menschen, die Jobs in den vergangenen Monaten seiner Krankheit ihre guten Wünsche ausgesprochen und für ihn gebetet hätten. In seinem öffentlichen Leben war Steve als Visionär bekannt; im Privatleben schätzte er seine Familie», hiess es in der Erklärung. «Wir wissen, dass viele von Ihnen mit uns trauern und wir bitten darum, in dieser Zeit der Trauer unsere Privatsphäre zu respektieren.»
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Auch Apple zeigte sich tief betroffen: «In tiefer Trauer teilen wir mit, dass Steve Jobs heute gestorben ist», erklärte der Konzern am Mittwoch in San Francisco. «Steves Brillanz, Leidenschaft und Energie waren Quelle zahlloser Innovationen, die unsere Leben bereichert und verbessert haben. Die Welt ist wegen Steve ein besserer Ort.» Jobs wurde 56 Jahre alt.
Todesursache unklar
Eine genaue Todesursache teilte der Konzern nicht mit. Jobs hatte an Bauchspeicheldrüsenkrebs gelitten und 2009 eine neue Leber erhalten. Erst Ende August hatte er die Führung von Apple nach fast 15 Jahren abgegeben und sich von der Unternehmensspitze zurückgezogen. Die Apple-Website zeigte am Donnerstag ein Porträtfoto von Jobs mit den Lebensdaten 1955 und 2011. Jobs ist auf dem Bild in seinem typischen schwarzen Rollkragenpullover zu sehen.
Ein Klick auf das Bild führt zu einer Würdigung: Apple habe einen «Visionär und ein kreatives Genie» verloren. «Die Welt hat einen faszinierenden Menschen verloren», hiess es in der Würdigung weiter. «Die, die das Glück hatten, ihn zu kennen und mit ihm zu arbeiten, haben einen Freund und Mentor verloren. Steve lässt ein Unternehmen zurück, wie nur er es aufbauen konnte und das immer in seinem Geiste arbeiten wird.» Apple richtete zugleich ein elektronisches Kondolenzbuch ein. Unter rememberingsteve@apple.com können Fans Beileidsnachrichten schicken.
Rückzug vor sechs Wochen
Als Unternehmenschef hatte Jobs Apple vom Pleitekandidaten schrittweise zu einem der führenden Technologiekonzerne der Welt gemacht. Seit seiner Rückkehr ins Unternehmen 1996 verteuerte sich die Aktie fast um das Dreissigfache, im August überholte der Apfel-Konzern sogar kurzzeitig den Ölmulti ExxonMobil als wertvollstes börsennotiertes Unternehmen der Welt.
Nach einem Rücktritt als Vorstandsvorsitzender vor sechs Wochen hatte Jobs das Amt an seinen Nachfolger Tim Cook übergeben, den er selbst für diese Aufgabe ausgewählt hatte. Erst am Dienstag hatte Apple eine neue Version des iPhone vorgestellt.
(Quelle: YouTube/ Skynews)
(mlu/sda/dapd)
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Alle 478 Kommentare


































Wir alle sind Bill Gates so dankbar!
Steve Jobs hat definitiv mehr Arbeitsplätze geschaffen als Leute im Lift entlassen. Die Entlassungen haben übrigens zu einer Zeit stattgefunden als Apple am Abgrund stand. Das ist halt auch die unangenehme Aufgabe eines Chefs, Mitarbeiter zu entlassen. Übrigens wisst ihr wie viele Mitarbeiter Foxconn hat? > 1 Mio. Ich kann euch versichern, dass die Selbstmord-Rate in der Schweiz höher ist als bei Foxconn (11) und die Chinesen sind übrigens absolut begeistert von Apple. Übrigens das einzige, für was Bill Gates je in die Geschichte eingehen wird, ist der Fakt, dass er Apple gerettet hat.
Gates?!
Bill Gates ist (übrigens) der Gründer von Microsoft und hat wenig mit Apple am Hut, aber sonst stimme ich Ihnen voll und ganz zu!!
Ohja, Gates. Bill Gates.
@Roman H, das was Michael geschrieben hat stimmt voll und ganz, DANK Bill Gates existiert Apple noch, hat er doch damals etwa 150 Millionen USD in das morsche Unternehmen von Steve gepumpt und Apple somit vor dem Konkurs bewahrt! ;-)
gates
Nicht nur das er dies getan hatte, auch hat Gates etliches Geld für wohltätige Zwecke gespendet und war sowohl beruflich als auch menschlich eine Ikone.
Bundesliga
Ja, Bill Gates ist quasi der Uli Hoeneß der IT-Branche und Apple ist St. Pauli!
Ganz oder gar nicht
Warum hört sich das so absurd an - in der Businesswelt ist es wie im Leben. Entweder Schwanger oder nicht - es gibt nichts dazwischen. Ganz oder gar nicht. Steve wollte nur Leute die 100% dabei waren...
alles schön und gut
... aber es bleiben fürchterlichen Herstellungsbedingungen bei Foxconn & Co. Er hätte seinen Einfluss darauf ausüben können.