Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Das iPad mini im Test
31. Oktober 2012 05:30; Akt: 31.10.2012 10:12 Print
Das hat der Tablet-Zwerg von Apple zu bieten
von Daniel Schurter - Idealer Reisebegleiter und Game-Controller: 20 Minuten Online konnte das geschrumpfte iPad vor dem Verkaufsstart ausgiebig testen. Wir verraten, für wen sich der Kauf lohnt.
Das Blut schoss mir in den Kopf: «Jetzt ist es weg!» Gemeint ist das iPad mini, das mir letzte Woche von Apple ausgehändigt wurde. Leihweise, unter strengen Auflagen bezüglich Geheimhaltung und so.
Nichts verpassenDas Ressort Digital ist auch auf Twitter vertreten. Folgen Sie uns und entdecken Sie neben unseren Tweets die interessantesten Tech-News anderer Websites.
www.twitter.com/20min_digital
Die weite Rückreise vom kalifornischen San José in die Schweiz hatten wir gut überstanden, inklusive nerviger Sicherheitskontrollen und neugieriger Zöllnerblicke. Doch nun beim Aussteigen aus der S-Bahn war das Testgerät plötzlich unauffindbar. Verloren? Oder gar gestohlen?
Die Entwarnung gibts in Form des nachfolgenden Testberichts. Das iPad mini tauchte nach kurzem fieberhaftem Gewühl wieder auf: Es war in der Reisetasche ganz nach unten gerutscht ...
Leichtgewicht mit Familienanschluss
Meine persönliche Bilanz: Apple bringt mit dem iPad mini ein perfekt verarbeitetes Tablet-Leichtgewicht auf den Markt. Das Werbeversprechen, wonach es sich in jeder Hinsicht um ein vollwertiges iPad handelt, wird eingehalten.
Der Hauptvorteil gegenüber der Konkurrenz: Als Nutzer kann man aus dem riesigen Software-Angebot von über
Der Bildschirm
Wer sich bereits in der Apple-Welt der hochauflösenden Bildschirme auskennt und ein iPhone (4S/5) oder iPad (3) sein Eigen nennt, muss mit einer leisen Enttäuschung rechnen. Zwar kommen die Buchstaben auf dem 7,9 Zoll grossen Touch-Screen gestochen scharf daher, doch an die Detailgenauigkeit und den Farbenreichtum der Retina-Displays reicht das geschrumpfte iPad nicht heran. Nichtsdestotrotz lässt sich stundenlang auf dem Gerät lesen, ohne die Augen zu ermüden.
Nur gerade 7,2 Millimeter dick und 308 Gramm schwer, ist das iPad mini mit seiner Taschenbuchgrösse der perfekte Begleiter für unterwegs. An den deutlich schmaleren Rand hat man sich schnell gewöhnt, das Tablet lässt sich gut mit einer Hand halten. Bedienfehler durch versehentliches Berühren des Displays halten sich in Grenzen.
Look and Feel
Das iPad mini gibts in den Farben Schwarz/Graphit oder Weiss/Silber. Wie beim iPhone 5 besteht die Rückseite aus eloxiertem Aluminium. Die matte Oberfläche fühlt sich angenehm geschmeidig an und bietet auch mit schwitzigen Fingern guten Halt.
Während die dunkle Version mit ihrem Kevlar-Look eher kriegerisch wirkt, stechen bei der hellen Version die glänzenden Kanten ins Auge. Unser weisses Testgerät kam fabrikneu in tadellosem Zustand aus der Verpackung und weist auch nach einwöchigem Gebrauch keine sichtbaren Kratzer auf.
Für Gamer geeignet
Das iPad mini ist auch schon «der perfekte Gaming Controller» genannt worden. Das gilt in Verbindung mit Apple TV. Die Settop-Box spiegelt Inhalte auf dem angeschlossenen Fernseher wider, das iPad mini dient als Steuergerät.
Aber auch auf dem Tablet-Display selber lässt sich gut spielen, wie meine Versuche als Kampfpilot zeigen. Das populäre iOS-Game «AirSupremacy» läuft absolut ruckelfrei und für meinen Geschmack fast etwas zu rasant.
Dass im iPad mini der nicht mehr ganz taufrische A5-Prozessor werkelt, macht sich im Alltag kaum bemerkbar. Das vorinstallierte Betriebssystem iOS 6.0.1 ist in gut 20 Sekunden komplett aufgestartet. Wenn das Gerät gedreht wird, rotiert der Bildschirminhalt etwas langsamer als beim
Der Preis
In den USA kostet das günstigste iPad mini (nur mit WLAN und 16 Gigabyte Speicherplatz) 329 US-Dollar, zuzüglich Taxen. In der Schweiz bezahlt man für das gleiche Basis-Modell 379 Franken (inklusive Mehrwehrtsteuer). Das am besten ausgestattete iPad-mini-Modell mit 64 Gigabyte Speicherplatz, WLAN- und Mobilfunkverbindung, ist in den USA für 659 Dollar zu haben, zuzüglich Taxen. Hierzulande muss man für die teuerste Variante mit LTE-Modul 719 Franken hinblättern.
Preislich platziert sich das Mini-iPad zwischen dem neuen iPod Touch (ab 349 Franken) und dem grossen iPad der zweiten Generation (ab 429 Franken). Das Spitzenmodell, das iPad 4 mit Retina-Display, gibts ab 559 Franken im Online-Store. Mit dieser Preispolitik geht Apple den eingeschlagenen Weg konsequent weiter: Die angebotene Hardware muss Profit bringen.
In der Kritik
Das sorgte schon kurz nach der Präsentation für Kritik. Denn die Kalifornier hätten ein günstiges Einstiegsmodell unter
Bleibt anzumerken, dass sich gerade bei den 7- oder 8-Zoll-Tablets das Ausprobieren lohnt. Wer allein auf Grund der gut klingenden Spezifikationen ein Gerät bestellt, muss mit Überraschungen rechnen.
Wer ein handliches iPad für den Heimgebrauch in Betracht zieht, kann sich mit der WLAN-Version begnügen. Für Vielreisende und Pendler ist die deutlich teurere Variante mit Mobilfunk-Modul zu empfehlen, die auch über einen GPS-Empfänger für die Ortung per Satellit verfügt. In beiden Fällen stellt sich für den iPad-Interessenten die Preis-Leistungs-Frage.
Wer sich im Detail für die technischen Spezifikationen interessiert, kann diese auf der Apple-Website nachlesen. Dort findet sich auch eine Vergleichsmöglichkeit mit den anderen, von Apple erhältlichen Modellen (das iPad 2 sowie das iPad 4, das als «iPad mit Retina-Display» bezeichnet wird).
Das «verbotene» Promo-Video
Zur Auflockerung sei hier auch noch ein Parodie-Video angehängt, das die Apple-Mania aufs Korn nimmt.
(Quelle: youtube.com/user/ooJLEoo)
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
-
Alle 188 Kommentare

Die Printausgabe von 20 Minuten gibts jetzt auch als ePaper.
Die 20 Minuten App Familie
Thank god it's Friday!
DIE Nightlife-Website für Partyverrückte aus aller Welt





















Naja
Bin grundsätzlich Apple Anhänger, aber das iPad mini finde ich nicht gut! Habe es gerade eben im Laden in den Händen gehalten und muss sagen, dass das Display sehr enttäuschend ist! Und auch die Performance ist nicht gerade Top... Mal sehen wie es sich verkaufen wird...
Naja
ich habe das Ding nicht nur kurz in den Fingern gehabt und weiss, das es den IPad 2 in nichts nachsteht. Alle Anwendungen und alle Programmausführungen funktionieren wie bei den anderen IPads auch. Durch die kleinere Ausführung ist sie auch noch ein wenig mobiler im Einsatz. Ansonsten gibt es bis auf die Grösse im Handling keinen Unterschied. Wie es sich verkaufen lässt in in aller erster Linie heute eine Frage der religiösen Einstellung der Tablett Benutzer zu ihrem Branding. Nutzer, die das IPad gewohnt sind werden bei Bedarf kaufen. Einsatzgebiete dafür gibt es zu Hauf.
iPad Mini Commercial @ Jimmy Kimmel
Schaut euch das mal an, neuste iPad Mini Werbung :)
Push Up
Apple ist nichts weiteres als ein riesen grosser Pushup-BH! Aussen hui, innen pfui... Aber dass da viele drauf stehen ist ja bekannt... Und nach dem ersten, zweiten oder dritten Date kommt dann der Akt der Enthüllung und ups... ! Mehr schein als sein... Mein altes iPhone, mein iPod und auch der G4 PowerMac waren alle schon in Reparatur... Meine Hardware von Sony, HP, Dell und Samsung noch nie, und ich besitze viel von dem Zeugs, und das schon lange... wenn man ich noch zeit und menge mit einbeziehe schneidet Apple noch schlechter ab.
Wie auch immer
Was machst du mit dem zeug? Arbeite mit mac, tag für tag, und auch die älteren geräte (5 jährig) funktionieren noch einwandfrei (natürlich langsamer) noch keines gieng kaputt. Der boss hat aber bereits den 3. pc (nach einer gewissen zeit unerträglich langsam) und das für ein bisschen email, word usw). Aber egal - wenn alle schreiben wie schlecht apple ist - ich bin sehr zufrieden damit