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Apple unter Druck
01. Februar 2013 14:35; Akt: 01.02.2013 14:35 Print
Dem Mac Pro wird der Stecker gezogen
Der Profi-Computer von Apple darf ab März nicht mehr in der Schweiz und anderen europäischen Ländern verkauft werden. Ein Nachfolger ist nicht in Sicht.

Laut dem Bericht von Macworld liegt das Problem bei der Stromversorgung der externen Anschlüsse sowie am technischen Aufbau der Ventilation. (Bild: Keystone (Archivbild) / Apple)
Der Mac Pro steht vor einer ungewissen Zukunft. Laut einem Bericht des IT-Portals Macworld darf Apples Profimaschine, die vor allem in der Grafikbranche beliebt ist, schon bald nicht mehr in Europa verkauft werden.
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Grund ist eine Gesetzesänderung, die am
Stromversorgung und Ventilator
Laut dem Bericht von Macworld liegt das Problem bei der Stromversorgung der externen Anschlüsse sowie am technischen Aufbau der Ventilation.
Apple Europa hat die aus Kundensicht beunruhigende Meldung gegenüber
Lüfterschutz verlangt
Die neuen europäischen Richtlinien verlangen einen Lüfterschutz. Das Problem beim Mac Pro: Die Blätter der Ventilation könnten vom Nutzer berührt werden. Ausserdem müssten die elektrischen Anschlüsse besser geschützt sein. Eine Nachrüstung des aktuellen Modells scheint nicht möglich.
Gegenüber Macworld UK nahm ein Apple-Sprecher wie folgt Stellung: Der Mac Pro habe vor der Verabschiedung des neuen Gesetzes allen Richtlinien entsprochen und sei «ein sehr sicheres und verlässliches Produkt».
Das aktuelle Mac-Pro-Modell wurde 2010 lanciert, letztes Jahr gab es eine minimale Veränderung an den Prozessoren.
Unklar ist, ob Apple noch bis Ende Februar eine neue Mac-Pro-Generation vorstellen wird. Die Weiterentwicklung des Profi-Computers wurde aus Sicht vieler Kunden vernachlässigt. Apple-Chef Tim Cook hatte im vergangenen Sommer in einem E-Mail versprochen, dass für 2013 «etwas Grossartiges» geplant sei. Dies war als Zeichen zu verstehen, dass sich Apple der Problematik durchaus bewusst ist. Denn normalerweise macht das Unternehmen keine Vorankündigungen.
(dsc)

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