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Apple hebt ab
27. Dezember 2012 11:24; Akt: 27.12.2012 11:46 Print
Der neue iMac im Test
von Daniel Schurter - Er kann weder fliegen noch Brötchen backen: Und doch ist der neue iMac ein ganz besonderes «Teil», zum gewohnten Apple-Premium-Preis. Falls man das richtige Modell erwischt.
Was hat der neue iMac mit Raketen und Flugzeugen gemeinsam? Es ist das industrielle Verfahren, mit dem Metallteile quasi «verschmolzen» werden.
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Laut Apple ist das Gehäuse des neuen iMac dermassen dünn, dass die Vorder- und die Rückseite nicht mit herkömmlichen Methoden zusammengeschweisst werden können. Die Ingenieure machten sich der PR-Legende nach auf die Suche und stiessen auf ein Fertigungsverfahren aus der Luftfahrtindustrie, genannt Friction Stir Welding.
Diese Technik ist auch auf Deutsch ein Zungenbrecher: Beim sogenannten Rührreibschweissen gehen die Aluminium-Moleküle unter hohem Druck und starker Reibungshitze eine neue Verbindung ein. Daraus entsteht ein scheinbar nahtloses Gehäuse, das wie aus einem Guss daherkommt und zudem besonders widerstandsfähig sein soll. Raketen-Treibstofftanks und Flugzeug-Tragflächen lassen grüssen.
Wie ein Düsenjet, aber ...
Was die Panzerung des neuen iMacs wirklich aushält, konnten wir in unserem Hardware-Test nicht ausprobieren. Optisch macht die siebte Generation des All-in-One-Computers aus dem Hause Apple auf jeden Fall ziemlich viel her.
Zwar wurde das Design der vorangegangenen iMac-Generation beibehalten. Doch der neue Bildschirm scheint förmlich in der Luft zu schweben. Der Gehäuserand ist rundherum nur noch 5 Millimeter dünn. Erst beim Blick von der Seite ist die starke Wölbung zu erkennen – irgendwo müssen Prozessor und andere unverzichtbare Innereien ja Platz finden.
Düsenjetmässig wirken die Lüftungsschlitze an der Unterseite des Bildschirms. Wer die Öffnungen mit dem Finger abtastet, bekommt scharfe Kanten zu spüren. Im Betrieb ist der iMac dafür auffallend leise, beziehungsweise überhaupt nicht zu hören.
Das Display
Nebst dem schlanken Design haben sich die Apple-Ingenieure auch beim Display mächtig ins Zeug gelegt. Die Bilddarstellung überzeugt durch kräftige Farben und einen starken Kontrast. Im Vergleich mit herkömmlichen entspiegelten Monitoren bleibt die Glasscheibe aber ein Problem. Laut Apple-Angaben sind die Reflexionen um
Die Software
Auf dem neuen iMac ist die aktuelle Version des Mac-Betriebssystems vorinstalliert. «Mountain Lion», so der Codename von OS X 10.8, hat einige knackige Funktionen zu bieten. In der Mitteilungszentrale, die am rechten Bildschirmrand eingeblendet wird, laufen alle Meldungen und Erinnerungen zusammen. Für iPhone-Besitzer ist das besonders praktisch: Dort werden auch neue Kurznachrichten automatisch eingeblendet.
Nachdem im vergangenen August alarmierende Meldungen die Runde gemacht hatten, dass der «Berglöwe» herumzicke, kann Entwarnung gegeben werden. Die Kinderkrankheiten sind behoben, das Arbeiten und Spielen am neuen iMac verläuft rund und flüssig. Dank iCloud lassen sich auch die auf mobilen Apple-Geräten gespeicherten Nutzerdaten und Inhalte bequem und einfach synchronisieren.
Was fehlt?
Apple hat 20 Minuten Online das günstigste Basismodell zur Verfügung gestellt. Also die Variante mit kleinerem Bildschirm (21,5 Zoll Diagonale), langsamerem Prozessor (Intel Core i5 mit 2,7 GHz Leistung ) und normaler Festplatte (1 Terabyte Speicherplatz). Das ist positiv, was den Stromverbrauch betrifft, rächt sich aber bezüglich Arbeitstempo.
Gegen Aufpreis sind das 21,5-Zoll-Modell wie auch der grössere Bruder mit 27-Zoll-Display mit einem sogenannten Fusion Drive erhältlich. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus schnellem Flash-Speicher und herkömmlicher Festplatte. Glaubt man den Hardware-Testern des Apple-Fachmagazins Macwelt.de, dann lohnt sich der Kauf dieser teureren Variante, weil damit alles viel schneller ablaufe. Das Fusion Drive gebe dem iMac so richtig die Sporen, heisst es. Mit normaler Festplatte hingegen wirke der neue iMac zäher und langsamer als sein Vorgänger. Ob dies der normale Nutzer tatsächlich bemerkt, sei dahingestellt. Nicht ganz befriedigend ist es in jedem Fall.
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Alle 245 Kommentare

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Apple vs. PC
Ich bin immer wieder erstaunt wie das Thema Apple vs. PC die Gemüter erhitzt. Ich selber benutze seit ca. 5 Jahren iMac, iPhone, iPad und MacBook air. Um keinen Preis möchte ich wieder zurück zum PC. Benutzt man den PC eine Woche nicht wird gleich beim nächsten Start ne halbestunde mehr hinter der Kiste gesessen um all die Updates zu installieren ;-) Aber wers braucht
für alles bezahlen...
ich habe sogar win7 schwarz, ohne bugs, inkl. updates. habe gehört, das nicht mal eine mp3 Datei gehört werden kann, wenn es nicht im istore gekauft wurde! das lasst ihr mit euch machen? mac comunity kann nur ja und amen sagen :-)
Aber sicher schon
Was labersch du. Sicher kann man mp3 Dateien problemlos hören...
Komsichste Hardware je
Was nützt eine Gamer Grafikkarte, wenn man nur OpenGL unterstützung hat? Die meisten Leute benutzen Macs um Photos und Videos zu editiern, wieso keine dedizierte CUDA-Karte statt diese unterernährte Mobility Gamerkarte von Nvidia? Zudem: Was soll das mit einem i5 for Videoeditieren? AMD Vishera CPUs sind schlechte Gamer aber sind Hengste wenn es zu multithread und schwerwiegenden FPU Instruktionen kommt. Zum Teils sind sie besser als Ivy Bridge i7 bei SSE & AVX Instruktionen, kosten aber nur soviel wie günstige i5s. Ich habe das Gefühl sie benutzen Intel nur wegen dem Namen. (Typisch Apple)