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Apple-Ikone
10. Februar 2012 09:20; Akt: 10.02.2012 13:26 Print
FBI-Akten über Steve Jobs veröffentlicht
«Eigensinnig, fleissig und getrieben», sogar als «Genie» wird Steve Jobs in den jetzt publizierten FBI-Akten beschrieben. Doch auch weniger Schmeichelhaftes wird bekannt.
Vier Monate nach seinem Tod hat die US- Bundespolizei FBI eine Akte über den verstorbenen Apple-Mitbegründer Steve Jobs veröffentlicht. Die 191 Seiten umfassende Akte wurde am Donnerstag auf Anforderung der Zeitung «The Wall Street Journal» veröffentlicht.
Steve Jobs hatte 1991 einen Beraterposten beim damaligen US-Präsidenten George Bush übernehmen sollen. Es kam aber anders.(Bild: Keystone/AP)
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Die Weltpresse würdigt die verstorbene Apple-Ikone
Infografik
Steve Jobs ist tot
Sie beruht auf Befragungen aus dem Jahr 1991, als Jobs einen Beraterposten beim damaligen US-Präsidenten George Bush übernehmen sollte. Das FBI befragte Kollegen, Freunde, Angehörige und Nachbarn von Jobs - und bekam nicht nur schmeichelhafte Auskünfte über den langjährigen Chef des US-Computergiganten.
Jobs wird von den Befragten, deren Namen geschwärzt wurden, als «willensstark, eigensinnig, fleissig und getrieben» und sogar als «Genie» beschrieben. Einige sagten jedoch auch, dass er manchmal die Unwahrheit sage und «die Realität verdrehe», um seine Ziele zu erreichen. Gleichzeitig wird er im Umgang mit anderen Menschen als sehr ehrlich und aufrichtig beschrieben.
Experimente mit LSD
Jobs wurde für die Sicherheitsüberprüfung auch selbst befragt - nachdem dem FBI zunächst mitgeteilt worden war, dass er drei Wochen lang gar keine Zeit habe und dann auch nur für eine Stunde.
In der Befragung gab er unter anderem an, als Schüler und Student mit Marihuana, Haschisch und LSD experimentiert zu haben. Ausserdem wird in der Akte auch seine Beziehung zu seiner Tochter aus einer vorehelichen Beziehung vermerkt, die er anfangs nicht unterstützt habe.
Bombendrohung
Die FBI-Akte macht zudem die Geschichte einer Bombendrohung öffentlich, mit der unter anderem vom Apple-Gründer eine Million Dollar erpresst werden sollte. Den damaligen Ermittlungsunterlagen zufolge rief ein Unbekannter im Februar 1985 bei Apple an und behauptete, er habe Bomben in drei Häusern deponiert. Das Geld sollte in einem Zug übergeben werden.
Sollten die Behörden informiert werden, drohte er, an einem nicht genannten Ort einen weiteren Sprengsatz zu zünden. Jobs und die anderen Erpressungsopfer schalteten trotzdem das FBI ein. Es wurden allerdings weder Bomben noch der Erpresser gefunden.
Begeisterter Jogger
Jobs musste in einem Fragebogen auch die Frage beantworten, ob er jemals Mitglied oder Funktionär der Kommunistischen Partei gewesen sei (»Nein»). Die einzige Organisation, der er jemals angehört habe, sei der traditionsreiche Sportverein New York Athletic Club gewesen, gab er an.
Doch wie viele andere Menschen, die sich mit guten Vorsätzen in ein Fitness-Studio einschreiben, habe er ihn nie besucht. Dafür war Jobs nach Auskunft seiner Nachbarn ein begeisterter Jogger.
Jobs hatte mit seinen Produkten Meilensteine der Computer- und High-Tech-Branche gesetzt und etwa mit seinem iPod das Musikgeschäft umgekrempelt. Er war am 5. Oktober 2011 nach langem Kampf gegen eine Krebserkrankung im Alter von 56 Jahren gestorben. Bereits drei Wochen nach seinem Tod war eine Biographie mit sehr privaten Details erschienen, darunter auch seine Drogen-Erfahrungen und die Beziehung zu seiner Tochter.
(sda)
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Alle 17 Kommentare


































kein Mensch ist perfekt
Was heisst denn "schlecht geredet"? Jeder Mensch hat Leichen im Keller wenn man lange genug und richtig sucht. Wahrscheinlich sogar Mutter Theresa, der Dalai Lama und erst recht der Papst. Die Sache mit seiner unehelichen Tochter finde ich übrigens absolut daneben. Trotzdem mag ich seine Produkte.
Verlogener Personenkult
Ich dachte das Theater um SJ nehme endlich ab nach seinem Tod. Leider nix gewesen. Wenn Bill Gates einmal mehr 750 Millionen (!) für gemeinnützige Projekte spendet, interessiert das niemanden. Soviel zum Thema bewundernswerter und vorbildlicher Mann^^ Steve Jobs war egoistisch, verbissen, verlogen und hat die Menschen in seinem Umfeld oftmals überhaupt nicht vorbildlich behandelt. Lobt doch die hypen Apple-Produkte in den Himmel, aber lasst endlich diesen heuchlerischen Personenkult.
wtf?
wow, endlich einer ders einsieht! hallo? denkt die menschheit dass nur er der kopf der firma war und nur er alles erfunden und designet hat? lol er war eine marketingfigur, nicht mehr und nicht weniger!
ziemlich schnell
bei andern personen oder ereignissen werden fbi-akten nie oder dann erst in 99 jahren öffentlich. sagen wir es so: wenn die öffentlichkeit diese "gehemnisse" erfahren darf, wird schnell veröffentlicht. und sonst eben gar nicht.