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«Inside Apple»
20. Januar 2012 09:25; Akt: 20.01.2012 10:54 Print
Im Kreml von Cupertino
von Daniel Schurter - Kontrollen wie beim Geheimdienst und Ingenieure, die auf «Dummy Positions» angestellt werden: Ein Journalist zeigt, wie der mächtigste Tech-Konzern der Welt seine Geheimnisse wahrt.
Adam Lashinsky wird sich mit seinem Buch mächtige Feinde machen. «Inside Apple» heisst das 240-seitige Werk, das nächste Woche veröffentlicht wird. Lashinsky ist Redaktor des renommierten US-Magazins Fortune und schreibt seit Jahren über das Silicon Valley. Jetzt nimmt er sich den wertvollsten und erfolgreichsten Technologie-Konzern der Gegenwart vor.
Adam Lashinsky arbeitet seit 2001 für das Fortune-Magazin.
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In einer exklusiven Vorab-Story bei CNN Money gibt Lashinsky einen Vorgeschmack auf das Buch. Er schildert die extremen Sicherheitsmassnahmen, die Apple betriebsintern ergreift, um sich abzuschotten. Auf dem Firmengelände im kalifornischen Cupertino gibt es sogenannte «Lockdown»-Räume - ohne Fenster und mit geheimdienstähnlichen Zutrittskontrollen. Nur eine Handvoll Mitarbeiter darf ins Allerheiligste vordringen, das Design-Lab von Chefdesigner Jonathan Ivy. Viele neue Ingenieure wissen bei ihrem Arbeitsantritt nicht, welche Aufgabe sie übernehmen sollen. Neue Produkte werden in streng geheimen Teams erarbeitet, die vom Rest der Belegschaft abgeschirmt werden (siehe Bildstrecke).
Apple sei nicht nur das am meisten bewunderte US-Unternehmen, sondern auch das verschlossenste, schreibt er. Innovative Produkte wie das iPhone seien im Alltag allgegenwärtig, doch detaillierte Informationen über das Unternehmen und seine Funktionsweise gebe es praktisch keine. Und genau das sei die Strategie. Der im vergangenen Oktober gestorbene Firmengründer Steve Jobs hat das Unternehmen massgeblich geprägt und zu dem gemacht, was es heute ist. Ein auf absolute Geheimhaltung bedachter Konzern, der ein erfolgreiches Produkt nach dem andern entwickelt.
Verschlossene Türen
Der Apple-Übervater ist im vergangenen Oktober gestorben – ohne mit Lashinsky zu reden. «Inside Apple» ist denn auch unabhängig von der autorisierten Steve-Jobs-Biografie entstanden, die Walter Isaacson vom Time-Magazin verfasst hat (20 Minuten Online berichtete).
Aber auch unter dem neuen Apple-Chef Tim Cook blieben für Lashinsky die Türen des Unternehmens verschlossen. Der erfahrene Journalist verspricht trotzdem, Licht ins Dunkel zu bringen. Er hat zahlreiche Interviews geführt mit Apple-Partnern, Zulieferern und vielen ehemaligen Mitarbeitern. Einige haben ihm unter Zusicherung von Anonymität Auskunft gegeben.
«Apple lenkt die öffentliche Diskussion bewusst auf seine Gadgets – die es in einem Apple Store in der Nähe gibt», schreibt Lahinsky. Der Rest werde bewusst im Dunkeln gelassen. «Alle Unternehmen haben Geheimnisse. Doch bei Apple ist alles geheim.» Mit seinem Buch wolle er massgeblich dazu beitragen, das zugeknöpfte Unternehmen transparenter zu machen.
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Alle 70 Kommentare


































Das ist normal!
Ach, wie schlimm. Und bei anderen soll's besser sein? Wer's glaubt soll sich mal bei google bewerben. Da sitzt sogar eine Art Geheimdienst, welche alles überwachen. Da will einer Geld machen mit einem Buch und tischt Geschichten auf, welche es in jedem Unternehmen dieser Größe gibt.
Nichts Neues
Das das Design-Büro nicht öffentlich zugänglich ist ist in der offiziellen Biografie ersichtlich, scheint mir nicht in grosses Geheimnis zu sein. Viel Lärm um nichts wird's in dem Buch wohl geben....
Appletology ist wie Scientology
Appletology ist wie Scientology eine Sekte. Apple kontrolliert und überwacht seine Techniker und Entwickler in einer paranoiden art und weise. Apple schart durch geschicktes Marketing seit Jahren Jünger zu einer art kritikloser Apple-Sekte zusammen. Apple schreibt vor, was Kult ist, welche Apps man installieren kann, wo man die Apps besorgen muss, wo man Musik runterladen darf, wer Apple-Apps veröffentlichen darf, welche Apps zensiert werden, welche Inhalte Apps haben dürfen, welche Preise gezahlt werden.
hahaha
hahaha du bist lustig, übertreibst ja ganz gewaltig :-) Im Ansatz mag ja das meiste stimmen was du schreibst, aber ob das alles so schlecht ist? Wenn ich mir die Konkurrenz ansehen machen sie sehr viele Dinge um einiges besser.
abstruser Vergleich
Neid ist eine schlechte Charaktereigenschaft.
@ F. Ukka Job
Nein. Da bin ich ganz anderer Meinung. Meine Mutter, 73 jährig hat sich letzten Frühling ein iPhone gekauft und hatte mit gerade 10' Einführung alles selbst im Griff - sogar das Einrichten der Cloud im Herbst selbst gemacht ( unter Beobachtung ;-)) und DAS will was heissen!
@ Pommes cherry
Die Politik apples hat mit ihrer Mutter welche mit 73 ein iPhone bedienen kann nichts zu tun. Ps: es ist natürlich Toll dass ihre Mutter iCloud fast selbständig einrichten konnte. Herzliche Grüße
Lächerlicher Vergleich
Und Androidismus ist weniger schlimm? Da kann man ja nur lachen... dabei sind es meist Android Smartphone User die fanatisch sind... Samsung und Co. betreiben doch genauso Raubbau an Fabrikarbeitern.. eigentlich nur eines: Lächerlich!
@F. Ukka Job
Ich find grad ihren Urkommentar nicht mehr, glaub aber gelesen zu haben, dass sie am Ende geschrieben haben "Design vor Funktion" .... damit hätte es was zu tun oder?
Selbst WLAN erstellt!!
Meine Mutter hat, mit ein bisschen anstupsen in die richtige Richtung, selbst mit Mac und Airport ein Wlan eingerichtet, mit korrekter WPA2 Verschlüsselung! War schwer beeindruckt! Es kann so einfach sein! Mit einem Windows System wäre das nie möglich gewesen, sorry.
@Massimo
..bin völlig deiner Meinung... und die meisten Kommentare bestätigen das ja leider genau. Kaum sagt man was gegen Apple geht es gleich in Richtung Blasphemie und entsprechend reagieren auch die Apple Fanboys... echt traurig und gleichzeitig genial was der angebliche iGod da geschafft hat....
Warum immer diese Diskussion?
Apple stellt (momentan) konkurrenzlose Produkte her. Sie sind nicht konkurrenzlos wegen eines ominösen Applekultes, sondern weil Apple Innovationen fördert und diese dann in einer (subjektiv) an Perfektion grenzenden Benutzerfreundlichkeit auf den Markt bringt. Ergänzt durch ansprechendes Design und super Kundendienst. Der höhere Preis ist das Resultat. Verschwiegenheit (bei Innovationen) vorraussetzung. Und wenn man die Produkte einer Firma sehr mag, macht das noch keine Sekte.