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08. November 2011 22:46; Akt: 09.11.2011 09:46 Print
Jobs-Streifen bereits nächste Woche im Kino
Ein verschollen geglaubtes TV-Interview mit Steve Jobs sorgt in den USA für Furore. Schon in acht Tagen soll es im Kino gezeigt werden. Ausserdem hat sich Mark Zuckerberg zu Jobs geäussert.
Der Autor Walter Isaacson schrieb eine Biografie über Steve Jobs. Sie ist ein Verkaufsrenner.
Alles, was mit Apple-Übervater Steve Jobs zu tun hat, verkauft sich bestens. Die nach seinem Tod veröffentlichte Biografie - verfasst von Walter Isaacson - ist ein Bestseller; ein CBS-Beitrag mit Auszügen aus der Biografie lockte 13 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme.
Infografik Steve Jobs ist totUnd schon bald soll der «iGod» im Kino zu bewundern sein. Wie die «Los Angeles Times» berichtet, ist ein TV-Interview mit Jobs aufgetaucht, das als verloren galt (Ausschnitte siehe unten).
Das Gespräch wurde 1996 aufgezeichnet, mit Jobs sprach damals der Journalist Robert Cringely. Gedacht war das Ganze für die PBS-Sendung «Triumph of the Nerds: The Rise of Accidental Empires». Das ganze Interview dauerte offenbar 70 Minuten, in der Sendung wurden jedoch nur 10 Minuten gezeigt.
Die Kassette lag in einer Garage
Die Videokassette mit dem vollständigen Gespräch fand der damals für die Sendung zuständige Fernsehproduzent Paul Sen kürzlich in seiner Garage in England. Nach dem Tod des Apple-Mannes suchte Sen nach der Kassette, weil er dachte, es wäre jetzt interessant, sich das Interview anzusehen.
Sen hat das Material bereits der Kinokette Landmark angeboten. Diese will «Steve Jobs: The Lost Interview» schon am 16. und 17. November in amerikanischen Kinos zeigen. Ein Risiko ist dies keineswegs. Um die Videokassette kinotauglich zu machen, muss Landmark laut der «Los Angeles Times» lediglich 6000 Dollar in die Hand nehmen. Ganze 1051 Personen müssen demnach den Film sehen, um ihn in die Gewinnzone zu bringen. Der Streifen soll in 17 amerikanischen Städten laufen; dass die riesige Apple-Fan-Gemeinde sich dies nicht entgehen lassen wird, liegt auf der Hand.
Was Jobs Zuckerberg lehrte
Der amerikanische Fernseh-Sender PBS strahlte am Montag einen Beitrag über Facebook-Gründer Mark Zuckerberg aus. Im Interview sprach dieser auch über Steve Jobs. Jobs habe in «gecoached». Es sei etwa darum gegangen, wie man sich auf das Wesentliche konzentriert, wenn eine Firma immer grösser wird, so Zuckerberg.
Jobs habe ihm gesagt, es gehe nicht immer nur um Gewinne, sondern auch um Missionen. Jobs soll dem dem Facebook-Gründer bei einem Essen auch empfohlen haben, seine Firma nicht zu verkaufen.
Triumph of the Nerds [three of three] 1/6
(feb)































