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iMessage
09. November 2011 22:05; Akt: 10.11.2011 10:21 Print
Wenn Gratis-MMS plötzlich kosten
Mit dem Update auf iOS 5 haben iPhone-User einen Gratis-Kurznachrichten-Dienst spendiert bekommen. Das Verschicken von Fotos und Videos kann unter Umständen trotzdem teuer werden.

Unter Einstellungen_Nachrichten lässt sich bei iMessage das Versenden von SMS unterdrücken. (Bild: 20 Minuten Online)
Mitte Oktober hat Apple mit iOS 5 die neuste Version seines mobilen Betriebssystems veröffentlicht. Damit ist der Dienst iMessage auf das iPhone, das iPad und den iPod touch gekommen. Die Nutzer können darüber kostenlos Texte, MMS und Videos verschicken, vorausgesetzt der Empfänger benutzt auch iOS 5. Die üblichen Mobilfunkpreise fallen weg - allerdings nicht in allen Fällen.
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Wird eine Kurznachricht verschickt und der Empfänger ist gerade offline, greift iOS 5 nach ein paar Minuten auf eine herkömmliche SMS zurück, schreibt der IT-Blog fscklog.com. Mit 20 Rappen pro SMS halten sich die Kosten noch im Rahmen. Teurer wird es beim Versenden von MMS und Videos. Ist der Empfänger gerade nicht online, weil er sich beispielsweise in einem Funkloch befindet oder sein Gerät abgeschaltet hat, löst iOS 5 bereits nach dem ersten erfolgslosen Versuch ein althergebrachtes MMS aus, für welches in den meisten Fällen 50 Rappen verrechnet werden. Wiegt man sich in einer falschen Sicherheit und verschickt gleich mehrere Bilder, kann es teuer werden.
Damit man keine böse Überraschung erlebt, lässt sich iMessage über die Einstellungen an die kurze Leine nehmen (siehe Bild). Texte und Bilder werden somit aussschliesslich über den Apple-Dienst verschickt. Der Punkt MMS-Messaging muss dafür nicht deaktiviert bleiben.
(mbu)































