Stress im Job

30. September 2009 09:43; Akt: 30.09.2009 11:11 Print

«Jetzt hat es den <nobr>Ku-Klux-Klan-Aspekt»</nobr>«Jetzt hat es den Ku-Klux-Klan-Aspekt»

Wer eine ans Kreuz gehängte Uniform verbrennt, sollte Bilder und das Video der Aktion nicht ins Netz stellen. Diese Erfahrung mussten jetzt US-Polizisten machen. Nicht nur sie haben vergessen, dass im Web früher oder später fast alles ans Licht kommt.

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Quelle: fox11online.com Im Grossformat auf dem Videoportal Videoportal
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Wie fox11online.com berichet, entschuldigte sich Jerry Pagel, Sheriff von Calumet County, öffentlich für zwei seiner Mitarbeiterinnen. Denn Jennifer Bass, die seit vier Jahren für ihn arbeitete, hatte privat eine Uniform verbrannt und Bilder sowie ein Video davon im Web veröffentlicht. Auf dem Band sind unter anderem diese Worte zu hören: «Jetzt hat es den Ku-Klux-Klan-Aspeckt. Wir verbrennen einfach ein Kreuz.» Bass wurde vor zwei Wochen gekündigt. Laut Pagel hat sie rassistische Bemerkungen gemacht und das Ganze auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht.

Auf den Bildern zu sehen ist auch Wendy Schmitz, die seit 1997 für den Sheriff arbeitet. Als Strafe wurde sie degradiert und verdient dementsprechend nun weniger. Laut Pagel hatten die Angestellen die Uniform mit Klebezetteln versehen, auf denen Namen von Kollegen, aber auch der ihres Chefs standen. «Die Aktion sollte ihnen zufolge Stress abbauen», sagte Pagel fox11online.com. Das Ganze sei beschämend für seine Abteilung, so Pagel weiter, der einen anonymen Hinweis auf die Bilder und das Video bekommen hatte.

Wie leichtsinnig andere Mitglieder von Facebook allzu Privates ins Netz stellen, ist in der obigen Bilderstrecke zu sehen.

(hst)