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08. Oktober 2010 11:33; Akt: 08.10.2010 11:59 Print

Justin Bieber muss draussen bleiben

Weil er dummerweise den gleichen Namen wie der kanadische Popstar Justin Bieber hat, bleibt einem Amerikaner der Zugang auf Facebook verwehrt. Zudem wird er von Teenies terrorisiert.

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Der andere Bieber. (Screenshot: firstcoastnews.com)

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Teenie-Schwarm Justin Bieber vereint über 12,7 Millionen Freunde auf seinem Facebook-Profil. Sein Namensvetter aus Jacksonville in Florida zählt wohl nicht dazu. Der 35-Jährige findet keinen Schlaf, weil ihn verirrte Teenies ununterbrochen anrufen oder ihm E-Mails schreiben. Obwohl er seine Nummer geändert hat und im Telefonbuch nur noch der Name seiner Frau zu finden ist, bekommt er bis zu 25 Kurznachrichten die Stunde, schreibt das News-Portal firstcoastnews.com.

Sein Facebook-Profil wurde nach sechs Monaten ohne Vorwarnung gesperrt, weil die Betreiber offenbar dachten, es handle sich um eine Fälschung. «Facebooks Politik ist sofort löschen, nicht fragen», wird er im Beitrag zitiert. Mittlerweile habe er sich aber mit der Situation abgefunden: «Es hält mich nachts wach. Mir tun jedoch die kleinen Mädchen leid, die ihrem Helden eine Nachricht zukommen lassen wollten.»

Zuck rappt

Derweil versucht US-Künstler Jay Kila den Hype um Mark Zuckerberg geschickt für sich zu nutzen, und zwar in seinem Musik-Clip zeigt er den CEO als Rapper, der kein Blatt vor den Mund nimmt und den Film über die Anfänge des sozialen Netzwerks, der diese Woche auch in der Schweiz angelaufen ist, kommentiert.


Der Film von Regisseur David Fincher hat trotz Verzicht auf grosse Stars bislang ausgezeichnete Kritiken bekommen. Facebook-CEO Mark Zuckerberg kommt dabei aber ziemlich schlecht weg. Der Streifen basiert auf dem Buch «Milliardär per Zufall: Die Gründung von Facebook - eine Geschichte über Sex, Geld, Freundschaft und Betrug» des amerikanischen Autors Ben Mezrich. Im Interview mit 20 Minuten Online sprach der 41-Jährige über die Schattenseiten des Erfolgs, vermeidbare Fehler sowie Verzögerungstaktiken des Unternehmens und erklärte, warum Mark Zuckerberg an der Abschaffung des Datenschutzes arbeiten soll.

(mbu)