Facebook-Aktie

03. November 2012 14:09; Akt: 03.11.2012 14:18 Print

Facebook-Manager zocken was das Zeug hält

Jetzt wird Kohle gemacht: Führende Facebook-Manager nutzen die Börsen nach Ablauf der Haltefristen für ihre Aktien als Geldautomaten. Die Verkäufe könnte Investoren verunsichern.

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Führende Facebook-Manager kennen nichts mehr und verkaufen nach Ablauf der Haltefristen ihre Facebook-Aktien. Darunter ist auch die Nummer zwei in der Facebook-Rangfolge, Sheryl Sandberg. Sie verkaufte knapp 353 000 Aktien und nahm damit rund 7,44 Mio. Dollar ein.

Das geht aus Unterlagen bei der Börsenaufsicht SEC hervor. Damit trennte sich Sandberg, die bei Facebook für das Tagesgeschäft zuständig ist und neben Gründer Mark Zuckerberg als treibende Kraft hinter dem Geschäftsmodell gilt, allerdings nur von weniger als zwei Prozent ihrer aktuellen Beteiligung.

Investoren verunsichert

Andere Top-Manager stiessen mehr von ihrem Anteil ab. So verkaufte Chef-Buchhalter David Spillane 256 000 Aktien für knapp 5,4 Mio. Dollar. Das sind gut 60 Prozent seiner zuletzt erhaltenen Aktien - und immerhin mehr als ein Viertel von allen Anteilen, die er zusammen mit noch ausstehenden Aktienoptionen bekommen soll, wie das Blog «TechCrunch» ausrechnete.

Ein so gross angelegter Verkauf eines Finanz-Managers mit Insider- Wissen zum aktuellen niedrigen Preis könnte die Investoren weiter verunsichern. Chefjurist Ted Ullyot wurde gut 149 000 Aktien für rund drei Millionen Dollar los. Das war gut ein Zehntel seines jüngst erhaltenen Anteils.

Vor wenigen Tagen waren die Haltefristen für rund 200 Millionen Facebook-Aktien ausgelaufen. Was dabei Facebook-Manager mit ihren Anteilen machen, wird am Markt besonders aufmerksam beobachtet - schliesslich wissen sie mehr über den Zustand des Geschäfts.

Die Facebook-Aktie schloss am Freitag bei 21,18 Dollar - nach einem Ausgabekurs von 38 Dollar beim Börsengang im Mai.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ismael London am 05.11.2012 09:28 Report Diesen Beitrag melden

    Selber Schuld

    Natürlich ist die FB-Generation eine Abzocker-Generation. Man denkt an sich selbst und das eigene Wohl. Wer in die Firma investiert hat, ist selber Schuld.

  • Kurt Noser am 04.11.2012 12:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ist ja klar

    Ganz einfach. Die Ratten verlassen das sinkende Schiff ;-)

  • Kurt am 04.11.2012 17:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Meine auch verkauft

    Ich habe als entwickler auch viele gehabt. Ich habe sie auch abgestossen. Ist das doch der lohn für die letzten jahre

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ismael London am 05.11.2012 09:28 Report Diesen Beitrag melden

    Selber Schuld

    Natürlich ist die FB-Generation eine Abzocker-Generation. Man denkt an sich selbst und das eigene Wohl. Wer in die Firma investiert hat, ist selber Schuld.

  • Kurt am 04.11.2012 17:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Meine auch verkauft

    Ich habe als entwickler auch viele gehabt. Ich habe sie auch abgestossen. Ist das doch der lohn für die letzten jahre

  • Kurt Noser am 04.11.2012 12:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ist ja klar

    Ganz einfach. Die Ratten verlassen das sinkende Schiff ;-)

  • Andreas Buner am 03.11.2012 23:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zocken??

    Und was genau hat das mit zocken zu tun??

  • Taxman am 03.11.2012 21:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Steuern

    Normal, schon mal was vom US-Steuergesetz gehört? Die brauchen das Geld um die mit dem IPO fälligen Steuern zu bezahlen...

    • Kurt am 04.11.2012 17:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Keine steuern

      Auf aktien gewinne fallen keine steuern an,sonst müsste man die Verluste auch abziehen dürfen

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