Organspende-Aktion

15. November 2012 16:39; Akt: 15.11.2012 21:42 Print

Facebook sorgt für Run auf Spenderkarten

Seit Anfang November können Schweizer auf ihrem Facebook-Profil ihren Willen zur Organspende kundtun. Es wurden 14'000 Spenderkarten bestellt - normal sind in dem Zeitraum 2000.

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Die Facebook-Aktion für Organspenden scheint erfolgreich zu sein. Seit der Lancierung vor rund zwei Wochen sind bei der Stiftung Swisstransplant rund 14'000 Spenderkarten bestellt worden; normalerweise werden in diesem Zeitraum nur 2000 Ausweise angefordert.

Swisstransplant-Sprecherin Susanne Hess bestätigte am Donnerstag auf Anfrage eine entsprechende Meldung von Radio Zürisee. Ob die 14'000 Leute den Ausweis auch tatsächlich ausfüllen, ist offen. Offen ist auch, ob die Betreffenden sich gegebenenfalls für oder gegen Organspenden aussprechen. Der Ausweis bietet beide Optionen an.

Seit dem 1. November können Schweizer Facebook-Nutzer auf ihrem Profil angeben, ob sie potenzielle Organspender sind. Der Eintrag gilt aber nicht als offizielle Willensäusserung. Die Facebook-Aktion wurde in Zusammenarbeit mit Swisstransplant lanciert.

Die Facebook-Einstellung ersetzt auch nicht die Spenderkarte von Swisstransplant. Über einen Link gelangen die Facebook-User aber direkt auf die Webseite der Stiftung, wo sie die Karte bestellen können.

(sda)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Rene Schmid am 17.11.2012 01:47 Report Diesen Beitrag melden

    Ersatzteillager Mensch

    Ich werde nie mit einem fremden Organ herumlaufen - Wenn die Maschine altert dann ist es auch Zeit um abzuleuten! Der Mensch als Ersatzteillager, stupide Gesellschaft. Dies fördert die Mafia, und lässt die Versicherungskosten ins Unendliche steigen.

    • Oli am 17.11.2012 22:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Altern?!?

      Es gibt jedoch auch Kinder, die mit Organfehler auf die Welt kommen oder Krankheiten (z.B. Diabetes Mellitus) die Organe schon im Jugendalter kaput machen können. Ist es nicht sinnvoll solche Leben zu retten beziehugsweise zu erleichtern?

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  • stefan eich am 16.11.2012 16:47 Report Diesen Beitrag melden

    Den sie wissen nicht....

    Ja ich mir sicher....die 14'000 meinen es sehr ernst mit dem Spendeausweis ;-)). Ist nur so ein Facebook-Phänomen und die Leute wissen gar nicht was es bedeutet.

  • Trnszendenz am 16.11.2012 10:34 Report Diesen Beitrag melden

    Leben nach dem Tod

    Insoweit die Leute nicht an ein Weiterleben nach dem Tode glauben, ist ihnen auch mit Organtransplantationen nicht zu helfen.

  • Peter G. am 16.11.2012 10:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Code auf Identitätskarte!

    Warum Spendewillen mit einem nur Code auf der IDentitätskarte eintragen?! ID erstellen, entscheiden, fertig! Ist das so schwierig?!

    • barbie on crack am 16.11.2012 16:37 Report Diesen Beitrag melden

      Keine gute Idee:

      Es muss möglich sein, die Willensäusserung jederzeit anzupassen, was bei einer 10 Jahre gültigen ID kaum gegeben sein dürfte. Aber man könnte auch einmalig allen Bürgern einen Spenderausweis zukommen lassen (z.B. via Krankenkasse, der neuen Police beilegen). Der Grund warum viele keinen haben ist nämlich nicht zuletzt, dass sie einfach zu faul sind, einen Ausweis zu bestellen ...

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  • P. Germann am 16.11.2012 10:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jeder soll sich entscheiden müssen!

    Schade, es gibt Menschen deren Leben hängt an seidenen Faden während es so zögerlich vorwärts geht mit neuen Spendewillligen. Ich bin dafür, dass alle ihren Willen kundtun müssten!

    • M. Baumann am 16.11.2012 22:08 Report Diesen Beitrag melden

      Verantwortung

      Ich bin auch der Meinung, dass jeder seinen Willen kundtun sollte/müsste. Auch wenn jemand keine Organe spenden möchte und sich deswegen keinen Ausweis zulegt: Die Entscheidung wird dann einfach den Angehörigen aufgebürdet! Abgesehen davon trage ich seit 10 Jahren den Spenderausweis jederzeit "auf Mann". Sehe das Problem wirklich nicht darüber zu entscheiden, was nach dem Tod mit den eigenen Organen geschehen soll...

    • kein Spender am 17.11.2012 19:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Auch keinen Spenderausweis zu haben ist eine Wille

      Ich sehe das so, dass beim heutigen System wer will sich einen Spenderausweis organisiert und wer nicht will eben nicht. So schwierig scheint das ja nicht zu sein, warum soll das also geändert werden?

    • Pat Mächler am 18.11.2012 15:29 Report Diesen Beitrag melden

      Nein, das ist eben KEIN Wille

      Auf dem Spenderausweis kann man klar festhalten ob man Organe spenden will oder eben nicht. Solange man keinen Ausweis hat, können die Angehörigen auch genauso gut für eine Organspende entscheiden; bzw. andersrum. Auf dem Ausweis lässt sich übrigens auch festhalten, dass man die Entscheidung den Angehörigen überlassen will...

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