Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Neue Facebook-Funktion
14. Dezember 2011 23:03; Akt: 15.12.2011 09:42 Print
Der Klick, der Leben rettet
Facebook führt eine Funktion zur Verhinderung von Suiziden ein. Nutzer können auf einen Link klicken, wenn ihnen Nachrichten ihrer Freunde verdächtig vorkommen.

Am Facebook-Hauptsitz in Menlo Park, Kalifornien, beschäftigen sich Abteilungen des Unternehmens mit der Sicherheit der Nutzer. (Bild: Keystone/AP/Paul Sakuma)
Facebook hat - allerdings nur in den USA und Kanada - eine Funktion zur Selbstmordprävention eingeführt. Damit könnten Facebook-Nutzer auf Nachrichten von Freunden reagieren, die auf Suizidgedanken hinweisen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.
Infografik Wem gehört Facebook?Dafür würden E-Mails mit der Nummer einer Hotline und einem Link zu einem Chat mit einem Berater verschickt. Dabei handle es sich um ein kostenloses 24-Stunden-Beratungsangebot in Kooperation mit der Nationalen Suizidprävention Lifeline.
Jeden Tag 100 Suizide in den USA
Lifeline bekommt nach eigenen Angaben monatlich
In den USA bringen sich laut der US-Generalstabsärztin Regina Benjamin täglich etwa 100 Menschen um. Jährlich liege die Zahl damit bei mehr als
(sda)
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
-
Alle 8 Kommentare


































cool
Noch ist die Funktion für Suizidsverdacht, man könnte aber doch Funktion auf anderen Verdacht ausweiten, Terrorismus, Amokläufe etc.
Facebook & co!
...ist ja gut gemeint... ich hege aber den Verdacht, dass die Virtualisierung des Soziallebens und die durch Sozialnetzwerke geschaffene Möglichekeit, sich immer mehr zu isolieren und aus dem stillem Kämmerschen mit der Aussenwelt zu kommunizieren, den Suizidraten nicht sehr einträglich ist... nur so als Denkanstoss!!!
Überbevölkerung
Ist doch jedem seine Entscheidung wann er sein Leben beendet.100 pro Tag ist doch gemessen an der Bevölkerungsdichte der USA gar nicht so viel.Und nur so am Rande,wir haben eine grosse Überbevölkerung auf dem Planeten.
@ernst
ziemlich unsinnige Aussage finde ich! Du willst allen ernstes Suizid als Lösung gegen Überbevölkerung deklarieren??? Ich hoffe, du wirst nie die Erfahrung machen müssen, jemanden den du liebst so zu verlieren!!