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50 000 Franken Sachschaden
25. Juli 2011 12:30; Akt: 25.07.2011 14:11 Print
Erneut endet eine Facebook-Party im Chaos
Schon wieder: Ein 16-jähriger Deutscher hat über Facebook zur privaten Hausparty geladen. Weil er dabei das Häkchen am falschen Ort setzte, marschierten weit über 1000 Personen auf.

Aus einer harmlosen Einladung über Facebook kann schneller als man denkt ein «massives Sicherheitsproblem» erwachsen.
Am vergangenen Samstag kam es im saarländischen Heusweiler zu tumultartigen Szenen. Gegen 2000 Personen versammelten sich in einem Wohngebiet, nachdem sie über Facebook von einer Party erfahren hatten, berichtet das deutsche Nachrichtenportal focus.de. Dazu eingeladen hatte ein 16-Jähriger.
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Wie die Polizei mitteilte, hatte der Teenager «aus Versehen» die ganze Netzgemeinde und nicht nur seine Facebook-Freunde über die Hausparty informiert. Das Malheur passierte ihm, weil er bei der Einladung ein Häkchen am falschen Ort platziert hatte - und so das Ganze öffentlich machte.
Gastgeber ergriff die Flucht
Als er realisierte, wie viele Leute kommen würden, beschloss er, gemeinsam mit den Eltern das Weite zu suchen. Den angereisten «Gästen» war das aber offensichtlich egal, sie feierten einfach auf der Strasse - auch ohne Gastgeber.
Die Behörden waren im Vorfeld gewarnt worden und sperrten eine Zufahrtsstrasse. Nach Schätzungen der Polizei sollen sich im Laufe des Abends um die 2000 Feierwütige vor der Sperre versammelt haben. Dabei kam es zu Sachbeschädigungen. Zudem wurden Beamte mit Flaschen beworfen. Gegen Mitternacht lösten die Einsatzkräfte die Feier auf, einzelne Randalierer wurden verhaftet.
«Verursacher muss bezahlen»
Zurückgeblieben ist ein geschätzter Gesamtschaden von über
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) warnt, dass aus einer harmlosen Einladung zum Geburtstag via Internet-Netzwerk schnell ein «massives Sicherheitsproblem» mit unabsehbaren Folgen erwachsen könne. Für den Gastgeber entstünden zudem manchmal «immense Kosten», weil das Ziel der Partygäste oft nur Randale und Zerstörung sei. «Wird wegen Straftaten ermittelt, muss der Verursacher womöglich auch die Kosten des Polizeieinsatzes zahlen», gab Herrmann zu bedenken (20 Minuten Online berichtete).
Bekanntes Phänomen
In der Vergangenheit kam es schon mehrmals zu ähnlichen Situationen. Erst im vergangenen Juni musste die Hamburger Polizei wegen einer Facebook-Party einschreiten. Eingeladen dazu hatte eine 15-Jährige. Das Mädchen machte die Einladung im Netzwerk versehentlich nicht nur ihren Freunden zugänglich, sondern einem breiten Publikum. In der Folge meldeten sich zwischenzeitlich mehr als
Wie denken Sie über Facebook-Partys? Macht ein Verbot auch hierzulande Sinn?
(mbu)
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Alle 45 Kommentare


































Immerhin
Wenigstens hat er die eltern und die Polizei vorgewarnt.. was z.B. das mädchen im andern fall nicht machte... Aber warum jetzt FB schuld dran ist kann ich nicht nachvollziehen. Es verwundert mich eher dass es bei diesen naiven Kindern nicht öfters zu solchen dingen kommt
Grundsätzlich...
...finde ich es toll, dass sogar unterdrückte Menschen wie z.B. in Lybien über Facebook Kontakt zur Außenwelt aufnehmen können. Sozusagen über FB revoltieren. Aber natürlich ist dieses Netzwerk mit seinen gigantischen Ausmaßen auch ein Platz für Kriminelle und noch viel mehr Idioten... wie man natürlich in dem Fall sieht - gibt es mal wieder diesen einen Idioten und Tausende mit dem Grips einer Banane die natürlich drauf eingehen. Wenn man so dumm is und ne Einladung "an die Falschen" verschickt ist es wohl genauso möglich eine neue Nachricht mit "Party abgesagt" oder ähnlichem zu schreiben...
nützt nichts
Wenn den "Gästen" egal ist, ob der Gastgeber anwesend ist oder nicht, nützt auch ein "Party abgesagt" nichts mehr... Das ist dann den meisten egal würde ich sagen..
Abgesagt?
Das war ihnen erst egal nachdem sie angereist waren. Etwas anderes kann man nicht annehmen!
Unglaublich
Früher war es so, dass Randalierende an Parties strafrechtlich verfolgt wurden. Heute scheint dies der Gastgeber zu sein. Arme, arme kapitalistische Giergesellschaft.