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Für «Bürolisten»
06. Juli 2011 09:17; Akt: 06.07.2011 13:39 Print
Facebook im Tarnkappen-Modus
Selbst der faulste Angestellte kann dank HardlyWork.in geschäftig tun. Damit lässt sich Facebook in einem täuschend echt wirkenden Excel-Dokument nutzen.
Dank HardlyWork.in haben Facebook-Nutzer jetzt die Möglichkeit, ihren Aufenthalt im sozialen Netzwerk perfekt zu tarnen.
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Alles was man tun muss, ist die Website HardlyWork.in zu besuchen. Dort klickt man auf «Gimme Dem Spreadsheets». Wer noch nicht bei seinem Facebook-Konto eingeloggt ist, sollte das jetzt nachholen. Anschliessend gilt es einmalig den Zugriff auf die persönlichen Daten zu erlauben – und schon kann es losgehen.
Space-Taste ist Panik-Button
Auf den ersten Blick ist es ein Excel-Dokument, auf den zweiten der Nachrichtenfluss des eigenen Facebook-Kontos. Das Ganze kommt sehr textlastig und dadurch auch übersichtlich daher. Die aktuellen Beiträge der «Freunde» sind feinsäuberlich aufgelistet, und auch die Bilder sind abrufbar. Einziger Wermutstropfen: Die Bilder werden verkleinert am unteren Rand des Browserfensters eingeblendet, es fehlt eine Vollansicht.
Natürlich gibts einen Panic-Button, um aus der an sich schon harmlos wirkenden Übersicht blitzschnell eine Tabellenkalkulation inklusive Zahlenwüste zu machen. HardlyWork.in ist aber nicht nur eine grafische Darstellung des eigenen Facebook-Kontos, viele Funktionen stehen weiterhin zur Verfügung. So kann man etwa nach Freunden suchen, indem man den Namen ins Formularfeld eintippt. Neue Beiträge können nachgeladen und Fotos gekennzeichnet (Tagging) werden.
Kein Facebook-Produkt
HardlyWork.in funktioniert nicht, wenn der Arbeitgeber den Facebook-Zugriff blockiert. Auf der Website wird übrigens versichert, dass es sich nicht um ein Facebook-Produkt handle und man in keiner Weise mit Facebook verbandelt sei. Die Nutzerdaten würden nur vorübergehend gespeichert, solange der Nutzer online sei, heisst es.
Wer in nächster Zeit durchs Büro läuft und sämtliche Kollegen in Tabellenkalkulationen vertieft sieht, weiss Bescheid. Bleibt die Frage, ob der Tarnkappen-Modus auch für den Facebook-Konkurrenten Google+ umgesetzt wird.
Massive Server-Probleme
Zurzeit ist HardlyWork.in nicht erreichbar. Die Website kämpft mit technischen Problemen. Ob die Server unter der Last der Anfragen zusammengebrochen sind, ist offen.
Update 13.30 Uhr:
Die Website ist wieder erreichbar und scheint normal zu funktionieren.
(dsc)
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Alle 66 Kommentare


































Naiv zu denken der Chef sieht das nicht.
Wenn deine Firma einen Proxy-Server hat werden die Daten die hier im Excel dargestellt werden auch auf dem Proxy gespeichert. Das heisst, die Webadresse Facebook.com erscheint immernoch auf bei den IT-Speziallisten und er weiss dann auch wer wie lange am surfen ist. Nur weil es auf dem Bildschirm getarnt ist heisst das nicht, dass es im Netzwerk getarnt ist.
bluewin lässt grüssen
das gabs schon mal für den bluewin chat und es wird wiederkommen beim nächsten hype, wenn facebook schon lange im netznirvana untergegangen ist
Keine Neuigkeit, war alles schon mal da!
"Anschliessend gilt es einmalig den Zugriff auf die persönlichen Daten zu erlauben und schon kann es losgehen." Ist ja wieder klar! Ohne seine Daten preis zu geben, geht gar nichts. Vom Chef verheimlicht man seine Tätigkeit, aber einer Fremden Firma (wohlgemerkt im Internet) gibt man alles Preis!! Tolle Erfindung. Was heisst Erfindung, so Panikknöpfe gabs schon immer, also nichts neues!
Wie soll es den sonst funktionieren?
Wie soll das Programm den bitte schön sonst alle Information von Facebook holen?