Photo-DNA

19. Mai 2011 17:15; Akt: 19.05.2011 19:39 Print

Facebook mit Filter gegen KinderpornosFacebook mit Filter gegen Kinderpornos

Das soziale Netzwerk will die Verbreitung von illegalen Inhalten stärker bekämpfen. Um die tägliche Bilderflut zu bewältigen, kommt eine kostenlose Spezial-Software zum Einsatz.

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In Zukunft sollen auch andere Online-Dienste auf die kostenlose PhotoDNA-Software setzen. (Archivbild: Keystone)

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Facebook ist nicht nur das grösste soziale Netzwerk, sondern auch der grösste Foto-Sharing-Dienst im Internet. Täglich laden die Nutzer über 200 Millionen Bilder auf die Server - darunter auch kinderpornografische Aufnahmen. Die Verbreitung solch illegaler Bilder will Facebook mit einer neuen Technologie verhindern. Wie die «New York Times» berichtet, setzt das soziale Netzwerk als erstes Internet-Unternehmen auf PhotoDNA.

PhotoDNA ist eine ursprünglich von Microsoft entwickelte Technik, um kinderpornografisches Material im Internet aufzuspüren und zu entfernen. Damit lassen sich grosse Datenmengen in kurzer Zeit untersuchen. Ausserdem werden auch Bilder gefunden, die absichtlich verändert wurden.

Vor zwei Jahren hatte Microsoft die PhotoDNA-Technik einer wohltätigen Organisation in den USA vermacht, dem National Center for Missing & Exploited Children.

Digitale Bild-Signaturen

Letztes Jahr wurde die Technik verfeinert und ausgiebig getestet. In einer Datenbank sind digitale Signaturen zu bekannten Bildern erfasst, die den sexuellen Missbrauch von Mädchen und Jungen unter 12 Jahren zeigen. Dabei gehe es um die schlimmsten der schlimmen Bilder, wird ein Fachmann zitiert. Kinderpornografische Darstellungen würden zunehmend gewalttätiger und beträfen immer jüngere Kinder. Wenn es gelinge, die Weiterverbreitung solcher Bilder zu verhindern, komme dies den wehrlosen Opfern zugute.

Laut «New York Times» ist Facebook der erste grosse Online-Dienst, der die kostenlose Kinderschutz-Technik auf seinen Servern einsetzt. Weitere Unternehmen sollen folgen.

Bis anhin hatte sich Facebook vorallem auf die Hinweise der Nutzer verlassen, um problematische Inhalte zu entfernen. Ausserdem beschäftigt das Unternehmen ein eigenes Team, das Verstösse gegen die Nutzungsbestimmungen ahndet.

(dsc)

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  • Rohrer Martin am 19.05.2011 23:10 Report Diesen Beitrag melden

    Erst jetzt!

    Das hätte ich von Start her erwartet! Sehr schlecht!!!!!!!!!!

  • carmen diaz am 19.05.2011 20:52 Report Diesen Beitrag melden

    also mir...

    ...war es absolut nicht bewusst, dass sich kinderpornographie auf facebook hochladen lässt. na gut foto ist foto aber das sich dort solche kreise in einem derart öffentlichen social network tummeln erstaunt mich doch sehr. also mein vorschlag wäre bei 200 millionen bildern die pro tag hochgeladen werden einfach 200'000 leute angestellt die alle 10'000 bilder am tag sichten. ich sehe das ende der arbeitslosigkeit. und wenn facebook angeblich so viele milliarden wert hat, ist das doch ein klacks...

    • Nemesiscro am 20.05.2011 07:40 Report Diesen Beitrag melden

      ein Witz, oder?

      erstens ist mir klar, dass du das mit den 200'000 nicht ernst meinst. Aber das mit dem "Klacks", also aus rein mathematischer Sicht, kannst du ned ernst meinen, order??? Ganz einfach Rechnung - nehmen wir 200'000 Arbeiter mal 3500.- monatlich = 700 Millionen. Müssen solch selten dämliche Kommentare wirklich veröffentlicht werden?

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  • Stefan am 19.05.2011 19:01 Report Diesen Beitrag melden

    Gruppen melden

    Was ich auf Facebook schon alles gesehen habe. Sex mit Tieren, das wurde nach dem melden geloescht. Wenn es aber sonst um Tierquaelerei geht, ist fast alles erlaubt. Da kann eine Gruppe 100x gemeldet werden, sie wird nicht geloescht.

    • Frustriert am 20.05.2011 10:01 Report Diesen Beitrag melden

      Es wird durchaus gelöscht...

      ...hab selbst schon solches gemeldet und es wurde umgehend gelöscht. Das Dumme ist nur: die können sich dann gleich wieder unter anderem Namen anmelden und von corne geht das Spiel los...

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