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«Unfriend Finder»
31. Januar 2012 20:52; Akt: 01.02.2012 11:15 Print
Jetzt wissen Sie, wer mit Ihnen Schluss macht
von Daniel Schurter - Ein raffiniertes Facebook-Tool informiert Sie sofort, wenn Ihnen jemand die Freundschaft kündigt oder Ihre Freundschaftsanfrage ignoriert. Vergangenheitsbewältigung ist aber nicht möglich.

Die Facebook-App Unfriend Finder ist laut den Entwicklern schon über 43 Millionen Mal heruntergeladen worden. (Bild: 20 Minuten Online / Colourbox)
Auf diese Funktion haben Millionen Facebook-Nutzer gewartet. Endlich können sie herausfinden, wer ihnen die Freundschaft kündigt. Das Tool heisst Unfriend Finder und hält, was es verspricht. Sobald man den Unfriend Finder in seinem Webbrowser installiert hat, wird man über den Status der Facebook-Kontakte auf dem Laufenden gehalten.
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Auf eine wichtige Einschränkung machen die Entwickler selber aufmerksam. Der Unfriend Finder funktioniert nicht rückwirkend. Das heisst, man kann nicht herausfinden, wer einem in der Vergangenheit den virtuellen Rücken zugekehrt hat. Erst ab dem Zeitpunkt, da das Script im Webbrowser installiert ist, wird die eigene Facebook-Freundesliste «überwacht». Zur Vergangenheitsbewältigung ist der Unfriend Finder also nicht zu gebrauchen.
Ignoriert?
20 Minuten Online hat das vielversprechende Tool ausprobiert. Der Unfriend Finder funktioniert einwandfrei und blitzschnell. Zudem integriert sich das Tool perfekt in die Facebook-Benutzeroberfläche. Nach der Installation des Scripts ist oben in der blauen Leiste der neue Menüpunkt «Unfriends» zu finden. Mit einem Klick darauf erhält man einen Überblick über die Facebook-Kontakte.
Kaum hat sich ein virtueller Freund – ob mit oder ohne Abschiedsnachricht an der Pinnwand – davongemacht, erscheint in Echtzeit eine Benachrichtigung. Zudem kann man sich über die Zahl der verbleibenden Freunde und die unbeantworteten, beziehungsweise ausstehenden Freundschaftsanfragen informieren. Es wird also auch ersichtlich, ob man von jemandem bewusst oder unbewusst ignoriert wird.
Wer von einer virtuellen Freundesliste verschwindet, muss dies nicht zwingend persönlich nehmen. Es gibt auch eine andere einfache Erklärung. So kommt es immer wieder vor, dass jemand das eigene Facebook-Profil deaktiviert und in der Folge alle Freundschaften automatisch erlöschen. Auch darüber wird man von Unfriend Finder informiert.
Mit allen Browsern
Der Unfriend Finder funktioniert laut den Entwicklern mit allen gängigen Webbrowsern, ob Firefox, Google Chrome, Internet Explorer, Opera oder Safari. Besonders einfach ist die Installation beim Chrome-Browser, hier genügt ein simpler Klick. Bei Firefox gilt es vorgängig die Erweiterung (Add-on) Greasemonkey zu installieren.
Laut Angaben auf der Entwickler-Seite ist der Unfriend Finder bereits über 43 Millionen Mal heruntergeladen und installiert worden. Und es dürften noch einige mehr werden, bei einer bestätigten Mitgliederzahl von weltweit 800 Millionen Menschen (und Tieren). Das Tool, das vor rund einem Jahr entwickelt wurde, steht mittlerweile in rund 60 Sprachen zur Verfügung, darunter auch auf Deutsch, wie aus der zugehörigen Facebook-Seite hervorgeht.
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Alle 103 Kommentare


































Mal ganz ehrlich...
Ich hab nicht 100+ "Freunde" im Facebook. Wozu denn auch? Nur in kleiner Prozentanteil der Cyberfriends sind deine wahren Freunde. Klar ist Facebook gut um Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Aber gleich über 100+ Kontakte? Wie oft seit ihr diesen anderen 100+ Leuten in realem Leben begegnet (jetzt mal ausserhalb der Schule/Arbeit)? Bestimmt nur ein paar mal und habt höchstens einen Smalltalk geführt und danach den Weg ins irgendwo fortgesetzt. Ich habe keinerlei Minderwertigkeitskomplexe und sehe schnell wen ich in Facebook adden will und wen nicht.
Gibts doch schon länger?
Diesen Unfriend Tracker hab ich doch schon seit einer Weile auf fb. Firefox und vielleicht liegts an der Zusatz-Software SocialFixer (ex. BetterFacebook). Manchmal "verschwinden" fb Profile auch temporär und tauchen dann wieder auf. Dann sind die "entfernten" Freunde auch wieder in der Freundesliste.
Willkommen im 21. Jahrhundert
Interessant wie einige Leute hier sich damit brüsten kein Facebook zu haben und dies als Zeichen Ihrer eigenen Überlegenheit sehen oder gar andere als Infaltil und sozial isoliert bezeichnen weil sie soziale Netzwerke nutzen. Die Frage ist immer wie man ein Medium nutzt. Ich entschuldige mich jetzt auch dafür, dass ich das Weltbild von einigen zum Wanken bringe. Glaubt Ihr wirklich das Ihr ohne Facebook nicht gläsern seid? Ihr surft im Internet, telefoniert mit eurem Mobile, zahlt mit eurer Maestro, Post oder Kreditkarte, streckt brav eure Cumulus oder Supercard der Kassiererin entgegen etc.
Sorry, da wankt nichts punkto Weltbild!
Supercard ist Quatsch, mit dem Handy telefonieren macht nicht gläsern, eine EC Karte zum bezahlen hat aber auch rein gar nichts mit Facebook zu tun. Deine Vergleiche sind etwas zu einfach gestrickt! Der Unterschied zu Facebook besteht darin, dass FB eine Firma ist, die sich eben zum Ziel gesetzt hat, möglichst viele persönliche Daten zu sammeln. Ein Handy lässt bloss sehen wo ich bin und eine Bankkarte ist weiss Gott nicht öffentlich! Kein FB zu haben hat nichts Überhebliches, sondern ist die logische Konsequenz eines denkenden Menschen, der nicht im Kommerzmainstream mitschwimmen will!!!