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Instagram rudert zurück
19. Dezember 2012 00:25; Akt: 19.12.2012 02:29 Print
Nutzerfotos werden doch nicht ungefragt verkauft
Das ging aber fix: Nach der heftigen Kritik im Netz will Facebooks Fotodienst Instagram doch keine Nutzerbilder ungefragt zu Werbezwecken verwenden. Es handle sich um ein Missverständnis.
Instagram-Bilder werden nicht in Werbeanzeigen auftauchen. Die entsprechende Formulierung in den Nutzungsbedingungen wird entfernt. (Bild: Keystone)
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Der Fotodienst Instagram macht nach heftiger Nutzer-Kritik einen Rückzieher bei geplanten Änderungen der Nutzungsregeln. Ein Mitgründer der inzwischen zu Facebook gehörenden Fotoplattform entschuldigte sich am Dienstagabend für unklare Formulierungen.
Bildstrecken The Rich Kids of InstagramDas sind die sicheren WhatsApp-Alternativen Facebook offline Infografik Wer hat am Facebook-IPO verdient? Zuckerberg spendet 500 Millionen DollarDer Facebook-Vorstandsvorsitzende Mark Zuckerberg spendet Aktien im Wert von fast 500 Millionen Dollar (457 Millionen Franken). Die Spende geht an eine Stiftung im Silicon Valley und soll für Gesundheit und Bildung eingesetzt werden.
Die Spende ist die bisher grösste des 28-jährigen Zuckerberg. Er sagte den öffentlichen Schulen in Newark im US-Staat New Jersey im Jahr 2010 100 Millionen Dollar (91 Millionen Franken) zu, bevor Facebook in diesem Jahr an die Börse ging.
Im selben Jahr schloss er sich einer Initiative des Microsoft-Gründers Bill Gates und des Investors Warren Buffett an, die die reichsten Amerikaner dazu bringen wollen, den Grossteil ihres Vermögens zu spenden. (dapd)
«Wir haben keine Absicht, Ihre Fotos zu verkaufen», betonte Kevin Systrom in einem Blogeintrag. Das solle in einer neuen Version der Regeln auch ausdrücklich so festgeschrieben werden.
Ausserdem sei die Befürchtung übertrieben, dass Instagram-Bilder in Werbeanzeigen auftauchen könnten, erklärte Systrom. «Wir haben keine solchen Pläne und werden deswegen die Formulierung entfernen, die diese Frage aufkommen liess.»
Die Instagram-Nutzer störten sich vor allem an einem Punkt in den neuen Regeln, laut dem Instagram Bilder und andere Daten der Nutzer Werbetreibenden zur Verfügung stellen und dafür Geld kassieren könne.
«Verwirrende» Formulierungen
Gemeint dabei sei aber nur, dass ein Nutzer zum Beispiel sehen könne, welche seiner Freunde die Fotos einer bestimmten Firma bei Instagram abonniert hätten, erklärte Instagram-Mitgründer Systrom jetzt. «Es ist unser Fehler, dass die Formulierungen verwirrend sind.»
Instagram hat nach jüngsten Angaben mehr als 100 Millionen Nutzer und ist damit eine der führenden Fotoplattformen im Netz. Nach Veröffentlichung der neuen Regeln verbreitete sich im Internet wie ein Lauffeuer die Behauptung, Instagram wolle Nutzerfotos verkaufen. Viele Kunden reagierten empört und kündigten an, ihre Konten löschen zu wollen.
(sda)
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Alle 45 Kommentare

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Die wollten einfach...
mal testen, wie weit sie gehen können. Jetzt wars halt ein wenig zu weit. Solche Spässe sind genau der Grund, warum ich keine privaten Daten auf solche Seiten speichere...
Facebook halt
Wird ja eh gemacht, au ohne mitteilung!
Facebook
Wer Facebook nutzt , macht sich schon beim anmelden zum gläsernen Menschen und gibt praktisch alle Rechte ab. Bin nicht dort angemeldet und habe trotzdem keine soziale Nachteile.
Selber schuld
Facebook zwingt ja niemanden alle Infos anzugeben. Man merkt, dass du noch nie Facebook benutzt hast.