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01. Februar 2010 11:41; Akt: 01.02.2010 13:18 Print

Mozilla macht mobil

Dank der Erweiterung Weave Sync 1.0 lassen sich unter anderem Lesezeichen und Chronik des Firefox auf jedem Rechner nutzen. Die mobile Version des Browsers gibt es nun auch in ihrer ersten Finalversion - mit Mängeln.

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Weave Sync 1.0: Mozilla bringt finale Version des Synchronisations-Tools.

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Mozilla hat sein Synchronisations-Tool Weave Sync 1.0 veröffentlicht. Mit der Erweiterung für den Browser Firefox lassen sich unter anderem Bookmarks und History abgleichen, verschlüsselt auf Mozilla-Server übertragen und so auf verschiedenen Rechnern nutzen. Damit die Browser dabei nicht allzu langsam werden, werden die Daten sukzessive übertragen - beispielsweise beim Verlauf in 1000er-Paketen. In späteren Versionen von Weave Sync soll es beispielsweise auch möglich sein, Add-ons zu synchronisieren.

Kürzlich hatte Mozilla Firefox Mobile 1.0 zum Download bereit gestellt. Der unter dem Codenamen Fennec entwickelte Browser hat zwar bereits 40 Erweiterungen zu bieten, läuft aber nur Smartphones mit dem auf Linux basierenden Betriebssystem Maemo, welches auf dem Nokia N900 zu finden ist. Auch für Windows Mobile und Android soll es den mobilen Browser geben. Aufs Apple iPhone soll er hingegen vorerst ebenso wenig kommen wie auf Geräte mit Symbian OS.

Wie 20 Minuten Online berichtete, hat Mozilla im Firefox Mobile die Unterstützung von Adobe Flash deaktiviert, weil das Plugin den Browser auf vielen Seiten zu sehr verlangsame, wie es im offiziellen Blog der Stiftung heisst. Videos des weltgrössten Clip-Portals man sich im Firefox Mobile dank der Erweiterung YouTube Enabler anschauen. Auf anderen Webseiten muss man vorerst aber auf Clips und animierte Inhalte verzichten, wenn sie mit Flash erstellt wurden. Apple unterstützt Adobes Tool auf iPhone, iPod touch und iPad auch nicht. Grob verkürzt liegt das unter anderem daran, dass Entwickler eigene Apps für Flash schreiben und damit den App Store des IT-Konzerns aus Cupertino umgehen könnten. Allerdings haben YouTube und Vimeo bereits begonnen, HMTL5-Player zu testen, die ohne Flash auskommen.

(hst)