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Erinnerungen an Wave
09. Februar 2010 19:21; Akt: 09.02.2010 20:56 Print
Hat Twitter bald ausgezwitschert?
Der grösste Suchmaschinenanbieter hat am Firmensitz in Mountain View eine Erweiterung für Gmail vorgestellt. Damit können Nutzer über Aktivitäten ihrer Kontakte auf dem Laufenden bleiben und unter anderem Bilder, Videos sowie Links mit ihnen teilen. Google Buzz ist eine Attacke auf den wichtigsten Microblogging-Dienst und Facebook.
«Joe hatte einen Bagel zum Frühstück und Annie kratzt sich am Fuss. Bei Nachrichten wie diesen und 5000 Kontakten ist es oftmals schwierig, das Interessante vom Unwichtigen zu trennen», sagte Bradley Horoviz, Vice President Product Management bei Google, schmunzelnd zur Einleitung der Präsentation von Google Buzz.
Auf den ersten Blick weckt die Erweiterung des E-Mail-Dienstes Gmail Erinnerungen an das Kollaborations-Tool Google Wave. Jeder Nutzer kann einen Buzz genannten Feed erstellen und diesen direkt mit Kontakten austauschen. Damit bewahrheiten sich Gerüchte, über die 20 Minuten Online heute Morgen berichtet hatte. «User können ihn über ein Dropdown-Menü mit ausgewählten Leuten teilen oder aber allen über ihr
Facebook bleibt vorerst draussen
Mit Facebook Connect soll Buzz laut Bradley Horoviz vorerst nicht zusammenarbeiten können. «In der ersten Version kann man überdies nicht twittern», sagte Todd Jackson. Wer Buzz nutzt, legt automatisch ein Google-Profil an. Damit scheint Google sozialen Netzwerken wie Facebook ernsthaft Konkurrenz machen zu wollen. Der Suchmachinenanbieter bietet zwar mit Orkut bereits ein solches an. Es ist aber bislang vor allem nur in Brasilien populär. Facebook scheint seinerseit laut Branchengerüchten unter dem Codenamen «Project Titan» einen eigenen E-Mail-Dienst starten zu wollen. Wie ernst es Google mit Buzz ist, wurde auch daran deutlich, dass mit Sergey Brin einer der Gründer zur Fragerunde schien. Gefragt, welchen konkreten Nutzen Buzz bringen soll, sagte er: «Ich musste kürzlich einen Artikel über Google Books für die «New York Times» schreiben und konnte mir so leicht und schnell Feedback von Kontakten holen - vor der Abgabe.» Auf die Frage nach einer Unternehmensversion von Buzz, sagte Bradley Horoviz, darüber denke man nach.
«Wer eingeloggt ist und die
(hst)


























