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Suchmaschinen
06. Oktober 2009 09:09; Akt: 07.10.2009 17:37 Print
Ist das die perfekte Welle?
von Henning Steier - Google hat ausgewählte Nutzer zum Testen seines neuen Angebots «Wave» eingeladen. 20 Minuten Online hat ausprobiert, was die Mischung aus E-Mail , Instant Messaging, Chat, Fotos und Videos bietet.
Im Mai 2009 stellte Google auf der Entwicklerkonferenz I/O seinen Dienst namens «Wave» erstmals der Öffentlichkeit vor. Seit vergangener Woche vergibt der Suchmaschinenanbieter sukzessive
Im obigen, von zwei Entwicklern des
Konkurrenz für Doodle und Co.
Zunächst einmal eignet sich als «Wave» als
So wie sich unter anderem Googles Karten in Webseiten integrieren lassen, funktioniert es auch mit einzelnen Wellen, die im Test der Applikation «Bloggy Bot» mit wenigen Klicks im eigenen Blog veröffentlicht werden konnten. Auch das Editieren einer Welle über den Blog klappte tadellos. Und hier zeigt sich deutlich die Strategie Googles. Denn Entwickler sollen Wave für möglichst viele Anwendungen und Webseiten problemlos verwenden können, so dass man irgendwann nicht mehr an dem Tool vorbeikommt. Wohin die Reise geht, sieht man daran, dass über ein integriertes Tool namens «Tweety the Twitbot» die Nutzung von Twitter reibungslos funktioniert: Wer sich einloggt, kann sofort loszwitschern - aus «Wave» heraus. Sogar eine Suchfunktion für die
Fehler kommen ans Licht
Kernfunktion von «Wave» ist das gemeinsame Arbeiten an Dokumenten. Dank «Playback» können sich User anzeigen lassen, wer welche Änderungen an der jeweiligen Datei vorgenommen hat. Dazu verschiebt man den Regler in der Leiste am oberen Rand nach rechts. Was einerseits praktisch ist, könnte aber im Berufsalltag für rote Köpfe sorgen. Denn es lassen sich auch gelöschte Beiträge anzeigen. Daher sollte man sich zweimal überlegen, was man in einer Welle präsentiert.
Wie kürzlich berichtet, sind Googles Übersetzungsfunktionen noch ausbaufähig. In «Wave» soll länderübergreifende Kommunikation durch Echtzeit-Übertragung in andere Sprachen erleichtert werden. Was in der Theorie gut klingt, funktionierte in der Praxis allerdings nur für einfache Wörter und Phrasen.
Fazit
Auf den ersten Blick kombiniert Google nur bereits Bekanntes. Aber die Mischung stimmt. Sie ermöglicht nahezu reibunglose Echtzeit-Kommunikation. Auch ungeübte Nutzer dürften mit dem Dienst schnell zurechtkommen. Bleibt zu hoffen, dass «Wave» in der finalen Version allgemein stabiler läuft. Wie gut Google die Privatsphäre seiner Nutzer schützt, konnte noch nicht überprüft werden. Denn persönliche Einstellungen lassen sich in dieser Beta-Version von «Wave» noch nicht vornehmen.



























