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Living Stories
09. Dezember 2009 09:46; Akt: 09.12.2009 18:03 Print
Google News deluxe
Der Suchmaschinenanbieter hat die New York Times und die Washington Post für Tests seines erweiterten Nachrichtenangebots gewonnen. Nutzer können ganze Artikel auf Googles Seite lesen. Damit riskieren Online-Medien einen Rückgang der Besucherzahlen.
Google hat im offiziellen Blog bekannt gegeben, dass US-Nutzer in den Labs ab sofort eine neue Funktion namens Living Stories testen können.
Partner sind vorerst nur die New York Times und die Washington Post. Nutzer können nun sehen, was sich in einem Artikel verändert hat, seit sie ihn das letzte Mal angeschaut haben. Im obigen Video ist ausserdem zu sehen, dass jeder Beitrag nun eine eigene URL erhält. Ausserdem soll man das für einen selbst Wichtige eines Berichts, also beispielsweise Zitate, Videos oder Zahlen, übersichtlicher präsentiert bekommen. Auf einer Artikelseite findet man oben eine Zusammenfassung, in der Änderungen und wichtige Fakten farblich hervorgehoben werden. Darunter ist eine Zeitleiste platziert. Alles Weitere, was mit dem jeweiligen Artikel zu tun hat, wird in einer Art Stream unter ihm anzeigt. Dazu zählen Kommentare und weitere Entwicklungen zum Thema. Mit Filtern am linken Bildschirmrand soll der Leser schneller zu dem gelangen, was wichtig für ihn ist - einen Bericht über die Situation in Afghanistan kann man beispielsweise über die Schlagwörter «Politik» und «Kosten» erschliessen. Wer mag, kann sich per E-Mail oder RSS-Feed über Änderungen einer Living Story informieren lassen.
Surfer bleiben auf Googles Seite
Angaben dazu, wann Google weitere Medien als Partner präsentieren wird, machte das Unternehmen nicht. In Google Labs bereitgestellte Angebote müssen aber nicht zwangsläufig das Licht der Webwelt erblicken. Mit dem neuen Tool könnte der Suchmaschinenanbeiter sein von Rechnern erstelltes Nachrichtenangebot gehörig aufbohren. Denn bislang bietet es nur wenig Möglichkeiten, sich in ein Thema den individuelle Bedürfnissen folgend zu vertiefen. Ausserdem ist es bislang schwierig, Entwicklungen gezielt zu verfolgen, weil die
(hst)


























