Street View

23. November 2010 12:58; Akt: 23.11.2010 13:58 Print

Eier für Google-Verweigerer

Wer im deutschen Essen sein Haus in Googles Online-Kartendienst Street View verpixeln lässt, riskiert eine mit Eiern verschmierte Fassade.

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Letzte Woche ist Street View auch in Deutschland an den Start gegangen.

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Begibt man sich mit Street View auf eine virtuelle Reise durch Deutschland, wird man den Eindruck nicht los, dass viel mehr Häuser unkenntlich gemacht wurden, als es etwa hierzulande der Fall ist. Wer ein Bild entfernen lassen will, kann dies direkt in Street View über den Link «Ein Problem melden», der sich am unteren linken Bildschirmrand befindet, machen.

In Essen scheint das nicht jedem zu passen. Die Tageszeitung «DerWesten» berichtet von einer Strasse, in der gezielt Häuser mit Eiern beworfen wurden, deren Fassaden zuvor in Street View gepixelt worden sind. Die betroffenen Anwohner gaben gegenüber der Zeitung an, dass an ihren Briefkästen Zettel mit der Aufschrift «Google ist cool» angebracht wurden.

Neben verpixelten Häusern haben die User auch zahlreiche kuriose Schnappschüsse entdeckt. Einer davon wurde an der Zwerchgasse 39 in Mannheim eingefangen. Darauf ist ein nackter Mann zu sehen, der im Kofferraum eines Mercedes sitzt. Gegenüber der Bild-Zeitung gab der Nackedei an: «Es war Sommer und bullenheiss. Ich hatte gerade meinen Kofferraum geputzt und nur eine kurze Hose an. Ich überlege, Google wegen dieser Unverschämtheit zu verklagen.» Das Bild wurde inzwischen wieder entfernt.

(mbu)