Datenschutz

04. November 2009 10:07; Akt: 04.11.2009 17:39 Print

Eins für alleEins für alle

Geht es nach grossen Internetfirmen wie Google, Facebook und Yahoo soll man nur noch ein Passwort für alle Seiten benötigen, ohne dass die Sicherheit darunter leiden soll.

storybild

Mit dem Google-Account auf Facebook einloggen: Hybrid onboarding macht es möglich.

  • Artikel per Mail weiterempfehlen
Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

Wer mehrere Postfächer bei E-Mail-Anbietern hat, Mitglied in diversen sozialen Netzwerken ist und auch noch einen Google-Account besitzt, muss sich viele Login-Daten merken. Abhilfe wollen Projekte wie OpenID schaffen, deren Nutzer sich mit ihren Zugangsdaten auf diversen Seiten einloggen können. Google hat nun im offiziellen Firmen-Blog bekannt gegeben, dass man eine auf dem OpenID 2.0 protocol basierende Technologie gemeinsam mit Partnern wie Yahoo, Facebook und Plaxo einführen will. Angekündigt hatte Google deratige Pläne bereits vor rund einem Jahr.

Eric Sachs, Product Manager Google Security, erklärt das Konzept am Beispiel eines Users, der über Gmail eine Einladung zu Facebook oder Plaxo erhält und sich dort mit seiner Google ID einloggt. Weil man dabei sein Passwort nicht eingeben muss, soll das Ganze die Sicherheit verglichen damit erhöhen, dass man es auf diversen anderen Seiten eintippen müsste. Ob und wann das Konzept weltweit eingeführt wird, ist noch nicht bekannt. Ebenso bleibt abzuwarten, ob sich nicht neue Sicherheitslücken auftun.

Neue Suchfilter

Des Weiteren hat Google für US-Nutzer seiner Suchmaschine neue Optionen verfügbar gemacht. Wer eine Anfrage gestartet hat, kann anschliessend in der linken Spalte «Images from the page» auswählen und sich so Bilder direkt in den Treffern anzeigen lassen. Ausserdem bietet die Schaltfläche «More text» die Möglichkeit, vorab zu besser zu sehen, ob sich ein Besuch auf der jeweiligen Webseite lohnen könnte. Letztgenannte Funktion kennt man allerdings schon von Microsofts Suchmaschine bing: Dort heisst sie «enhanced view».

Ausserdem steht ab sofort eine Betaversion von Chrome 4 zum Download bereit. Wichtigste Neuerung: Man kann die Bookmarks synchronisieren und so auf mehreren Rechnern nutzen. Voraussetzung ist ein Google-Account, wie das Video zeigt. Vergleichbare Funktionen bieten allerdings bereits die Konkurrenzprodukte Firefox, Internet Explorer, Opera und Safari.

Der TV-Player benötigt einen aktuellen Adobe Flash Player: Flash herunterladen

(hst)