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Daten-Aufzeichnungen
22. Juli 2010 08:04; Akt: 22.07.2010 08:46 Print
38 US-Staaten wollen gegen Google vorgehen
Für Google wird es in den USA jetzt ernst: Insgesamt 38 Bundesstaaten haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam gegen den Internetkonzern und seine Daten-Sammelwut zu kämpfen.

(Bild: Keystone)
Die Gruppe der US-Bundesstaaten hat sich um den Generalstaatsanwalt von Connecticut, Richard Blumenthal, versammelt. Er warb seit Wochen um Mitstreiter. Unter den Staaten, die Blumenthal am Mittwoch vorstellte, befinden sich New York, Mississippi, Oregon, Washington, Kansas oder Montana.
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Die Koalition will herausfinden, inwieweit Google mit der Aufzeichnung von ungesicherten WLAN-Verbindungen gegen Gesetze verstossen hat. Auch wollen sie sicherstellen, dass sich Derartiges nicht wiederholt. Der Generalstaatsanwalt wiederholte seine bereits vor einem Monat erhobenen Vorwürfe. Ihm geht die Kooperationsbereitschaft von Google nicht weit genug. «Ihre Auskünfte werfen weiterhin mehr Fragen auf als sie Antworten geben.»
Privatsphäre verletzt
Der Konzern hatte bei seinem Street-View-Projekt nicht nur Strassenzüge fotografiert. Die mit Kameras ausgestatteten Autos fingen auch Daten aus unverschlüsselten Funknetzwerken auf und speicherten sie. Darunter können auch Passwörter von Webseiten sein oder Kreditkartennummern. Google muss sich weltweit wegen der Datensammelei verantworten. Auch in der Schweiz wurde der eidgenössische Datenschützer aktiv wegen ungenügend geschützter Privatsphäre bei Street-View-Aufnahmen.
(sda)


























