Projekt Skybender

01. Februar 2016 14:23; Akt: 01.02.2016 14:23 Print

Drohne macht das mobile Internet 40-mal schneller

Google testet auf einem abgelegenen Weltraumflugplatz mit Solarenergie betriebene Drohnen, die uns künftig ultraschnell ins Netz bringen sollen.

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Geheimniskrämerei um das Projekt Skybender. Google will damit das Internet der Zukunft schaffen, schreibt die britische Zeitung «The Guardian». Drohnen, die mit Solarenergie betrieben werden, sollen das 5G-Netz aus grosser Höhe zur Erde beamen.

Der 5G-Standard ist bis 40-mal schneller als das aktuelle 4G-Netz. Ein weiterer Vorteil ist die Nutzung von Millimeterwellen: Damit wird auf ein neues Frequenzspektrum zugegriffen und das heutige Mobilfunknetz entlastet.

Internet aus der Stratosphäre

Die ersten Tests mit den vernetzte Drohnen wurden auf dem privaten Weltraumhafen Spaceport America in New Mexico durchgeführt, berichtet die Zeitung. Dort habe sich Google auf rund 1400 Quadratmetern Fläche eingemietet. Die Flüge laufen mit Drohnen von Titan Aerospace.

Google hat den Drohnenhersteller 2014 übernommen. Die Firma hat sich spezialisiert auf Drohnen, die in grosser Höhe fliegen. Einige Modelle haben eine Flügelspannweite von bis zu 50 Metern.

Projekt Skybender sei Teil von Google Access, einer Division, die auch Projekt Loon betreibt. Dieses Projekt will mit Ballonen, die in der Stratosphäre schweben, das Internet bis in die hintersten Ecken der Welt bringen.

Auch Facebook geht in die Luft

Doch nicht nur bei Google wird an Internetdrohnen gearbeitet. Auch Facebook will die Welt mit schnellem Internet aus der Luft versorgen. Mark Zuckerbergs ebenfalls solarbetriebene Flugobjekte sind etwa so gross wie eine Boeing 747, aber leichter als ein PKW. Sie sollen mehrere Monaten in der Luft bleiben. Sie bewegen sich auf einer Höhe zwischen 18'000 und 27'000 Metern.

(tob)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bruno M. am 01.02.2016 14:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hopp Hüü

    Bitte macht mal vorwärts. Bei Swissvom zahle ich 89.- für 0.2 MB/s

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  • luisrafael am 01.02.2016 14:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    weltneuheit

    gut zu wissen! endlich optimierung für das was ich zahle.

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  • Der Seher am 01.02.2016 15:09 Report Diesen Beitrag melden

    Abhängig bis ins letzte

    sage nicht das es schlecht ist. Aber frage mich zunehmend ob der Mensch das auch wirklich braucht, sich bzw, wirklich antun will. Abhängig bis ins letzte, bis uns allen der Stecker gezogen wird.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Jeffrey spector am 03.02.2016 01:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wireless gegen Glasfaser

    Keine Wireless Funktechnik kann in Punkto Datendurchsatz einer Gkasfaser das Wasser reichen, schon rein auf Grund von Physik. Dazu ist die Funkfrequenz gegenüber der Lichtfrequenz einfach sehr viel tiefer.

  • Till Siegrist am 02.02.2016 05:10 Report Diesen Beitrag melden

    Solarzellen sind hocheffizient!

    Diese verbauten Solarmodule sind sehr effizient und leicht. Ich habe die gleichen bei AutoSolar gesehen!

    • sandra am 02.02.2016 12:23 Report Diesen Beitrag melden

      maximal

      30% ist das max. im Moment

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  • Andro am 01.02.2016 22:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Terminator lässt grüssen

    Wenn ich das hier Lese, kommt mir nur Skyline in sinn.

    • Roli am 02.02.2016 07:22 Report Diesen Beitrag melden

      soso

      Dann pass das nächste Mal beim Terminator schauen besser auf, das Teil heist Skynet :)

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  • Peter am 01.02.2016 18:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wirz

    Ja und natürlich wird es getarnt als "Hilfe" für besseres internet. Klar hilft es vielleicht doch wird dieses Objekt sicher auch zu Militärischen test's gebraucht.

  • Martina am 01.02.2016 16:46 Report Diesen Beitrag melden

    Aua aua

    Ich warte bis das erste auf meinem Hausdach landet... Spätesten dann hab ich sicher eine 1A Verbindung