Street View

22. März 2010 10:39; Akt: 22.03.2010 11:04 Print

Angriff der Riesen-ZangenAngriff der Riesen-Zangen

Ufos, Kneifzangen, Wildpinkler und verärgerte Passanten: Auf Googles virtuellem Kartendienst tauchen immer wieder neue Kuriositäten auf.

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In Miami wurde eine junge Frau vor der eigenen Haustür «erwischt». Google reagierte und liess die hüllenlosen Bilder verwischen. Diese junge Mutter weiss sich zu wehren. Kaum ist Street View Mitte November 2010 in 20 deutschen Städten an den Start gegangen, ist dieser Schnappschuss aufgetaucht. Im Oktober 2010 machte dieses Foto aus dem irischen Ballintyre Hall Schlagzeilen. Ein Passant drückt unmissverständlich aus, was er von Street View hält. Im Oktober 2010 sollen laut gizmodo.com.br diese beiden Leichenbilder aus Rio de Janeiro und... ... Belo Horizonte zu sehen gewesen sein. Im August 2010 machte dieses Bild einer vermeintlichen Leiche am Strassenrand Schlagzeilen. Dabei handelte es sich allerdings um Azura Beebeejaun aus dem britischen Worcester, die sich zufällig während eines Spiels wie tot auf die Fahrbahn gelegt hatte. Im britischen Hawes, Yorkshire, wurde dieses Bild gemacht, bei dem die Kamera wohl nicht ihren besten Tag hatte. Mit Street View auf dem Strich. In Cradley, westlich von Birmingham, haben sich riesige Kneifzangen aufs Bild geschlichen. Offenbar hat der Google-Fahrer an der Kamera herumhantiert und vergessen, sie dabei auszuschalten. Diesem Snowboarder passt es nicht, dass Google die Pisten in Whistler Mountain abfotografiert hat. Immer wieder macht Street View von sich reden. Zum Beispiel wegen dieses Mannes, der wohl beim Verrichten seiner Notdurft fotografiert wurde. Zum Beispiel, wenn ein Reh vor eines der Google-Fahrzeuge springt ... ... oder wenn die Street-View-Kameras spektakuläre Unfallbilder einfangen. Erwischt beim ersten Kuss. 20-Minuten-Online-Leser Arnaud Zehnder fotografierte dieses Street-View-Fahrzeug heute Morgen in Genf ... ... und Leser Pascal Mathys bekam eines der Google-Autos in Bern vor die Linse. Natascha Bürge schickte 20 Minuten Online dieses Bild aus Dübendorf. Mobile-Reporter Thomas Hegglin sichtete dieses Google-Earth-Auto in Oberwinterthur - mit eingeklappter Kamera. La Neuveville BE, von Fabian Küng. Beim Glattzentrum in Wallisellen entdeckte Zafer Akin ein Google-Auto. Bertrand Kolb schickte uns diesen Schnappschuss.

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In Grossbritannien wundert man sich über riesige Kneifzangen, die auf Street-View-Bildern aufgetaucht sind. Wie sich herausstellte, hat ein Google-Mitarbeiter versäumt, die Panorama-Kamera auszuschalten, als er mit einer Zange daran herumhantierte. Mittlerweile findet man im Internet unzählige Fotos dieser Art, die für Street View aufgenommen wurden. In der obigen Bildstrecke haben wir für Sie ein paar Rosinen herausgepickt.

Datenschützer im Streit mit Google

In der Schweiz ist zwischen dem Eidgenössischen Datenschutzbeauftragten Hanspeter Thür und Google ein Streit entbrannt. Google weigert sich, die vom Datenschützer im vergangenen September erhobenen Forderungen zu erfüllen. Er verlangt im Wesentlichen, dass in Street View gezeigte Personen und Autokennzeichen besser unkenntlich gemacht werden. Eine entsprechende Klage des Datenschützers ist vor dem Bundesverwaltungsgericht hängig. Zurzeit gilt die Regelung, dass Google weiterhin Kamerafahrten unternehmen darf, darüber aber mindestens eine Woche vorher informieren muss. Ausserdem dürfen die Bilder noch nicht verwendet werden.

(mbu)