Web-TV

05. Oktober 2010 11:32; Akt: 19.10.2010 15:19 Print

Erste Details zu Google-TV

VideoOnDemand, Twitter, Videorecording und Apps aus dem Android Market: Google hat das Schweigen gebrochen und liefert Informationen zu seiner Fernseh-Lösung.

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Im vergangenen Mai angekündigt, sollen in den USA noch dieses Jahr die ersten Geräte mit Google TV auf den Markt kommen. Nun hat Google-Manager Ambarish Kenghe auf dem Unternehmensblog ein paar Details dazu verraten. Wie schon vermutet wurde, lassen sich damit auch Applikationen aus dem Android Market nutzen. Neben der parallelen Nutzung von TV und Internet (Chrome-Browser) wird auch Videorecording unterstützt.

Android-Handys lassen sich als Fernbedienung nutzen und deren Inhalte können auch auf dem TV-Bildschirm wiedergegeben werden. Zudem wurde Kooperationen mit den US-Sendern TNT, TBS, CNN, NBC und HBO bekanntgegeben, die ein für Google TV optimiertes Portal zur Verfügung stellen werden. Amazon wird darüber mehr als 75 000 Titel zum Kauf oder zur Miete anbieten. Auch der Movie-Streamingdienst Netflix, der auf die USA beschränkte Musik-Streamingdienste Pandora, Twitter und Napster konnten an Bord geholt werden.

Android-Handys im Aufwind

Derweil hat Android-Chef Andy Rubin in einem Interview verraten, dass mittlerweile 250 000 Android-Smartphones pro Tag aktiviert werden sollen. Hochgerechnet auf ein Jahr macht das 100 Millionen Geräte. Noch vor zwei Monaten hat CEO Eric Schmidt eine Zahl von 200 000 Geräten genannt. Apple-Boss Steve Jobs hegt allerdings so seine Zweifel an den Erfolgszahlen der Konkurrenz. An seiner letzten Keynote anfangs September sagte er: «Wir glauben, dass einige unserer Freunde auch Upgrades mitzählen.» Daraufhin stellte eine Google-Sprecherin aber klar: «Die Zahl der aktivierten Android-Geräte beinhaltet keine Updates.» Apple selbst gibt an, dass täglich 230 000 neue iOS-Geräte aktiviert werden.

Per Blogeintrag teilte das Start-up BlindType am vergangenen Freitag mit, dass es durch Google übernommen worden ist. Es arbeitet an einer Software, die das Eintippen von Text auf Smartphones beschleunigen soll. Dabei wird auch der richtige Buchstabe getippt, wenn der User die Taste neben dem eigentlich angesteuerten Buchstaben trifft. Und so funktioniert BlindType:


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(mbu)