«Feindlich gesinnte Kräfte»

22. März 2010 09:28; Akt: 22.03.2010 11:29 Print

Peking gegen GooglePeking gegen Google

Chinesische Medien haben den Internetkonzern Google am Wochenende heftig attackiert. In Kommentaren wurde Google vorgeworfen, mit seinem Engagement politische Ziele zu verfolgen.

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Heute will Google bekannt geben, ob man sich aus dem Suchmaschinengeschäft in China zurückziehen wird.

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Der Konzern helfe feindlich gesinnten Kräften im Ausland, China und seine Gesetze zu verletzen. Dies seien aber «lächerliche» Versuche, die nichts an der Haltung der Regierung ändern würden. Hintergrund der deutlicher werdenden Kritik sind sich verdichtende Hinweise, dass sich Google wegen der Zensur im Internet aus China zurückziehen will.

In einem Kommentar, der von der offiziellen Nachrichtenagentur Xinhua verbreitet wurde, hiess es, Google müsse endlich einsehen, dass es sich an die Gesetze des Landes halten müsse, in dem es tätig sei. Ob Google nun China verlasse oder nicht, die Gesetze zur Regulierung des Internets blieben unverändert.

Google hatte am 12. Januar erklärt, dass in China mehrere E-Mail-Konten angegriffen worden seien. Man werde sich deshalb nicht länger an die Zensurbestimmungen in China halten. Der Marktanteil von Google in China liegt bei rund 35 Prozent.

(dapd)