Such-Partnerschaft

21. Dezember 2011 11:18; Akt: 21.12.2011 12:36 Print

Der Feuerfuchs kann aufatmenDer Feuerfuchs kann aufatmen

Der Firefox-Entwickler Mozilla hat seine wichtigste Einnahmequelle gesichert. Google bleibt die Standard-Suche für Hunderte Millionen Firefox-Nutzer rund um den Globus.

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Google wird Firefox «mindestens die nächsten drei Jahre» finanziell unterstützen und die Standard-Suchmaschine im populären Webbrowser bleiben. (Bild: Bildmontage 20 Minuten Online)

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Google bleibt die primäre Suchmaschine im Firefox-Browser. Der Firefox-Entwickler Mozilla hat seine Such-Partnerschaft mit Google verlängert und so seine wichtigste Einnahmequelle gesichert. Der Internet-Riese stelle weiter die Standard-Suchmaschine in dem Browser, teilte die Mozilla-Stiftung in im Firmenblog mit.

Zu finanziellen Details äusserten sich die Partner nicht, es ist aber davon auszugehen, dass Mozilla eine erhebliche Summe erhält. Im Oktober hiess es in einem Bericht der Stiftung, dass 84 Prozent des Umsatzes von 123 Millionen Dollar von Google stammten.

Spekulationen beendet

In den vergangenen Wochen war über das Ende der langjährigen Partnerschaft spekuliert worden, weil Google und Mozilla kurz vor Ablauf des Vertrages noch keine neue Vereinbarung getroffen hatten.

Der Suchmaschinen-Riese brachte vor drei Jahren mit Chrome einen eigenen Browser heraus. Dieser ist immer beliebter geworden und hat mittlerweile einen grösseren Marktanteil als Firefox, wie aus Erhebungen von Statcounter hervorgeht.

Trotzdem ist die Reichweite des Mozilla-Browsers, der mittlerweile in der Version 9 zur Verfügung steht, weiterhin enorm. Mit Firefox 9 Mobile ist auch eine Version speziell für den Einsatz auf Android-Tablets erhältlich (im Android Market).

Mozilla bietet seit Oktober eine Firefox-Version an, die den Google-Konkurrenten Bing als Standard-Suchmaschine einbindet.

(dsc/sda)