Social-Media-Parodie

13. Juli 2011 12:19; Akt: 13.07.2011 14:40 Print

Google+-Fans veralbern Facebook und Co.Google+-Fans veralbern Facebook und Co.

Googles neues soziales Netzwerk ist der Darling der Computer-Nerds, Designer und Datenschützer. Im Netz nehmen seine Anhänger nun die «veraltete» Konkurrenz auf die Schippe.

Bildstrecke im Grossformat »

  • Artikel per Mail weiterempfehlen
Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

Mit dem sozialen Netzwerk Google+ hat der Suchmaschinenriese den Wettstreit um die Krone im Web neu lanciert. Bislang sah die Hackordnung im Ranking der Social Communities ziemlich klar aus. Facebook dominierte die Szene mit geschätzten 700 Millionen Nutzern unangefochten. Der kleine Bruder Twitter soll immerhin auf 200 Millionen Profile kommen.

Andere mehr oder weniger bekannte Netzwerke spielen zwei, drei Klassen tiefer: MySpace wurde 2008 von Facebook als grösstes Netzwerk abgelöst. Nach drei Jahren des kontinuierlichen Niedergangs zählt der einstige Pionier noch rund 60 Millionen Mitglieder. Das im deutschsprachigen Raum relativ bekannte Business-Netzwerk Xing kommt acht Jahre nach der Gründung auf bescheidene elf Millionen Nutzer.

Zum Vergleich: Google+ soll die Zehn-Millionen-Grenze bereits geknackt haben – nur zwei Wochen nach dem Start der Testphase. Dies ist besonders bemerkenswert, da Google neue Kandidaten bislang nur tröpfchenweise und auf Einladung bestehender Mitglieder in sein Netzwerk lässt.

Der Anfangserfolg von Google+ spornt zahlreiche Fans offenbar dazu an, die Konkurrenten aufs Korn zu nehmen, wie die obenstehende Bildstrecke illustriert. Nur kurze Zeit nach dem Start von Google+ tauchten im Netz indes auch Videos auf, die Googles neusten Wurf veralbern.

Dmitri entdeckt Google+
(Quelle: YouTube)

Das Anti-Social-Network
(Quelle: YouTube)

(owi)

20min Login Facebook Connect
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

  • AlexL am 24.07.2011 01:46 Report Diesen Beitrag melden

    Kombi aus FB und Google Plus

    Ich hatte mich bereits nach ein paar Tagen seit der Google+ Bekanntgabe angemeldet und bekam promt einen Zugang, finde das neue soziale Netzwerk praktisch und es hilft meinen Blogger-Aktivitäten. Facebook nutze ich gerne parallel zu Google+ und sehe keinen wirklichen Anlass, aus FB auszusteigen.

  • nirdlav ruska am 21.07.2011 01:52 Report Diesen Beitrag melden

    brauche kein fb

    Ich Persoenlich habe es seit 2 Tagen es ist sehr cool.. also wurde einfach eingeladen von solchen leute und yo.. habs hatte sowieso nie facebook probier mal dieses google+ aus.. mal sehen..

  • Alain am 19.07.2011 18:01 Report Diesen Beitrag melden

    Google = grösste Datenkrake weltweit!

    Also wer glaubt das Google seine Privatsphäre besser schützt muss ganz schön naiv sein. Google ist der weltgrösste Datensammler überhaupt und dankbar für alle Informationen die er über personalisierte Accounts bekommt. Man sieht doch schon die Probleme mit Google die bei Streetview entstanden sind. Erst hiess es es werden keine Internetdaten gesammelt wie offene Ports, IP Adressen usw. und plötzlich hiess es man habe aus versehen diese Daten auch gesammelt. Die Geschichte ist doch mehr als lächerlich. Ich denke wer Privatsphäre wünscht sollte auf solche Netzwerke ganz verzichten.