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«Street View» in Japan
11. Juli 2011 18:43; Akt: 11.07.2011 19:38 Print
Google filmt Tsunami-Schäden
Der Internetkonzern Google will die vom Tsunami zerstörte Region Tohoku im Nordosten Japans dokumentieren. Kritiker sehen finanzielle Interessen hinter dem Vorhaben.

Der Arm einer Schaufensterpuppe ragt aus einem Trümmerhaufen. Aufnahme aus Kesennuma, in der Miyagi-Präfektur, nach dem Erdbeben und Tsunami am 11. März. (Bild: AP)
Ein «Street View»-Wagen mache zu diesem Zweck 360-Grad-Aufnahmen des Küstenstreifens, wie eine Google-Sprecherin der Nachrichtenagentur dapd in Hamburg sagte: «Damit bekommt man unserer Meinung nach ein Gefühl für das Ausmass der Katastrophe.»
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Am 11. März 2011 hatte ein Erdbeben und der nachfolgende Tsunami ganze Städte in der Region unbewohnbar gemacht. Ab Ende des Jahres sollen Internet-Nutzer die Filmsequenzen der zerstörten Strassen abrufen können. Mutmassungen, Google wolle mit der Aktion Marktanteile in Japan hinzugewinnen, wies die Sprecherin zurück.
(dapd)
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Alle 6 Kommentare


































Finanzielle Interessen
Natürlich sind es finanzielle Interessen, und das ist auch okay so! Jede unternehmerische Tätigkeit fusst auf dem Profitmotiv. Jeder Unternehmer möchte die berechtigten Bedürfnisse seiner Kunden befriedigen. Damit macht er Umsatz und Gewinn. Das ist die Triebkraft jeder unternehmerischen Tätigkeit. Sie steht nicht im Widerspruch zu irgendwelchen anderen Interessen, und es kommt dabei normalerweise auch niemand zu Schaden (sonst kann man vor Gericht Schadenersatz verlangen). Also, Schluss mit dem unternehmerfeindlichen Ton zwischen den Zeilen!
Ganz ehrlich?
So schlecht finde ich die Sache eigentlich gar nicht. Man liest es in der Zeitung, sieht ein paar gewaltige Wellen in Filmen, und kann es sich manchmal so schlecht vorstellen, wie es, hart auf hart, aussieht. Vielleicht kurbelt es die Spendengeld-Sammlung ja an, oder hilft auch bei der Planung von der Infrastruktur, sodass bei einem wiederholtem Auftreten weniger oder zumindest gelenkte Zerstörung möglich ist.
Finde es ganz OK
dass jemandem über etwas anders berichtet als nur die paar Km2 rund um Fukushima. Das leiden der Menschen bleibt unvorstellbar ... dafür darf man ein Einblick auf die grösse der Zerstörung der Ostküste Japans : Japan 2011 - never forget !