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Ein Schelm wer Böses ...
07. November 2011 16:30; Akt: 07.11.2011 16:32 Print
Google lobt Apple - um von sich abzulenken?
Der ehemalige Google-CEO Eric Schmidt lobte Apples Spracherkennung Siri in den höchsten Tönen. So ganz uneigennützig ist die Lobeshymne auf den Konkurrenten aber nicht.

Eric Schmidt stand am 21. September vor dem US-Senat. (Bild: Michael Reynolds)
Google muss sich zurzeit gegenüber der US-Wettbewerbskommission rechtfertigen. Der IT-Riese wird verdächtigt, in den Suchresultaten eigene Dienste gegenüber denen von Mitbewerbern bevorzugt zu behandeln. Google-Vorstandsmitglied Eric Schmidt teilte in einem 67 Seitem umfassenden Schreiben an den US-Senat mit, dass kartellrechtliche Bedenken wegen Googles angeblicher Vormachtsstellung unbegründet seien.
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In der Stellungnahme zollt er der Konkurrenz Respekt und redet sein eigenes Unternehmen klein. Dahinter dürfte Kalkül stecken. Schmidt versucht alle Hebel in Bewegung setzen, um den US-Senat davon zu überzeugen, dass Google keine Monopolstellung inne hat.
Er argumentiert, dass sich das Umfeld dynamisch entwickle und man starken Konkurrenten ausgesetzt sei. Neben Bing, Facebook und Twitter verweist er auch auf Apple: «Die Vergangenheit zeigt uns, dass eine populäre Technologie oft durch neue Modelle verdrängt wird. In lediglich ein paar Wochen, seit der Anhörung, konnte Apple mit Siri einen völlig neuen Ansatz innerhalb der Suchtechnologie auf den Markt bringen. Eine angesehene Technologie-Webseite hatte bereits darüber berichtet, dass Apple höchstwahrscheinlich in den Suchmaschinenmarkt einsteigen wird. Nun haben sie es getan. Aber nicht in der Art und Weise wie viele erwartet hatten. Siri ist Apples Sprungbrett. Ein anderer Berichterstatter hat Siri sogar als Google-Killer bezeichnet.»
Ob der US-Senat sich davon überzeugen lassen wird, steht noch in den Sternen.
(mbu)































