Klare Vorschriften

15. Oktober 2013 15:10; Akt: 15.10.2013 18:02 Print

Google verbietet Mitarbeitern Dropbox

Google experimentiert gern mit neuer Hard- und Software. Wenn es um die interne Benutzung fremder Programme und Geräte geht, ist man restriktiver.

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Die bunte Arbeitsumgebung wirkt zwar verspielt, wenn es um die Benutzung fremder Software und Hardware geht, gibt es bei Google nicht viel zu lachen. (Bild: Keystone/AP/Nati Harnik)

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Google hat ein wachsames Auge auf seine Schäfchen. In einem Interview mit dem Tech-Blog Allthingsd erläuterte CIO Ben Fried, der die Richtlinien für den internen Umgang mit Technik vorgibt, weshalb Google-Mitarbeiter nicht uneingeschränkte Freiheit geniessen, wenn es um die Wahl von Software und Hardware geht.

Beispielsweise ist es Angestellten verboten den Cloud-Speicher-Dienst Dropbox zu benutzen. Stattdessen setzt man auf den hauseigenen Service Google Drive. Weil die Zahl der Mitarbeiter ständig wächst (aktuell 45'000), musste ein Programm her, um Dokumente online zu speichern. Weil sich Google nicht darauf verlassen wollte, sensible Daten auf fremden Servern zu speichern, entstand Google Drive.

Google Hangouts, das Äquivalent zu Skype oder Whatsapp, entstand ebenfalls, weil man eine hauseigenen Lösung suchte. Aus dem internen Programm Google Video Conferencing entstand die Konsumentenlösung Hangouts, die mittlerweile auf allen Android-Geräten verfügbar ist.

Windows nur mit Bewilligung

Auch bei der Wahl der Laptops existieren Auflagen. Google empfiehlt Linux, Mac und neu auch Chromebooks. Die heterogene Mischung senke das Risiko von Angriffen, erklärt Fried. Wer dennoch auf Windows arbeiten möchte, braucht eine Sonderbewilligung, in der begründet wird, warum das Microsoft-Betriebssystem unverzichtbar ist. Das Gleiche gilt für Microsoft Office und Apple iWork. Auch dabei setzt man auf eigene Dienste wie Google Docs. Private Laptops mitbringen ist aus Sicherheitsgründen total verboten. Ausser Chromebooks, da diese Geräte nur wenig Daten lokal abspeichern, so Fried.

Etwas flexibler zeigt sich Google bei der Handy-Wahl. Zwar wird jedem Mitarbeiter nahegelegt, ein Android-Smartphone zu benutzen. Mehrere Tausend Googler brauchen aber weiterhin Geräte von Fremdherstellern wie Apple. Fried erklärt, dass es Google bei all den Vorschriften nicht darum gehe, Angestellte in ihrer Arbeit zu behindern, sondern im Gegenteil, ihnen die Arbeit durch effizientere Systeme zu erleichtern.

(pru)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Peterli am 15.10.2013 19:55 Report Diesen Beitrag melden

    Gut so.

    Nur wenn man die eigenen Produkte selber auch nutzt, merkt man, was daran für den normalen User verbessert werden muss. Bei manch einem Produkt habe ich mich schon gefragt, ob das beim Entwickler je einer wirklich selber auch benutzt hat, weil ihm dann sicher die eklatanten Mängel aufgefallen wären.

  • Ein Mensch am 15.10.2013 18:10 Report Diesen Beitrag melden

    In anderen Firmen auch so

    Auch in anderen grössern Firmen hat man solche Regelungen.

  • Sushi am 15.10.2013 18:52 Report Diesen Beitrag melden

    Google

    Hätte nichts dagegen wenn mir mein Arbeitgeber ein Chromebook Pixel zur Verfügung stellen würde :)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Peterli am 15.10.2013 19:55 Report Diesen Beitrag melden

    Gut so.

    Nur wenn man die eigenen Produkte selber auch nutzt, merkt man, was daran für den normalen User verbessert werden muss. Bei manch einem Produkt habe ich mich schon gefragt, ob das beim Entwickler je einer wirklich selber auch benutzt hat, weil ihm dann sicher die eklatanten Mängel aufgefallen wären.

  • Neutron am 15.10.2013 19:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ähm...

    Hmmm....und das "geschlossene" System von Apple ist Quatsch? Langsam sehen es auch die Anderen ein. Apple wusste schon immer warum.

  • Sushi am 15.10.2013 18:52 Report Diesen Beitrag melden

    Google

    Hätte nichts dagegen wenn mir mein Arbeitgeber ein Chromebook Pixel zur Verfügung stellen würde :)

    • googlemitarbeiter am 15.10.2013 20:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      hab schon

      ich besitze schon 1 vor 4 tagen auf die hand gedrückt bekommen. das ding rockt

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  • Ein Mensch am 15.10.2013 18:10 Report Diesen Beitrag melden

    In anderen Firmen auch so

    Auch in anderen grössern Firmen hat man solche Regelungen.

  • Venty am 15.10.2013 17:01 Report Diesen Beitrag melden

    Fehlte grad noch.

    Ouh ja, das fehlte mir noch, dass mir mein Arbeitgeber vorschriebe, welches Handy ich benutze. Solang ich das von meinem eigenen Geld kaufe, hat der da gar nichts zu melden.

    • Flup am 15.10.2013 19:17 Report Diesen Beitrag melden

      Aber sicher hat er das

      Er kann dir vorschreiben was für ein Handy du mit ins Büro nimmst. Wenn er nicht abgehört werden will kann er auch vorschreiben das garkein Handy mitgenommen werden darf. Was du zuhause benützt natürlich nicht, im Büro aber schon, denn hier gehts um die Sicherheit der Firma.

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