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Obacht, Navi-Nutzer!
14. Dezember 2012 11:27; Akt: 14.12.2012 18:19 Print
Nun warnt die Polizei selbst vor Google Maps
In Australien werden Autofahrer von Googles Navigationsdienst auf eine gefährliche Schotterstrasse gelotst, die nicht für starken Verkehr geeignet ist. Google dementiert.

Gefährliche Wild Dog Road in Australien: Die australische Polizei warnt davor, ausschliesslich auf Navigationsdienste zu vertrauen. (Bild: Screenshot: Street View)
Wer blind auf Navigationsgeräte vertraut, lebt gefährlich. Nachdem Australiens Polizei bereits vor der Verwendung von Apple Maps gewarnt hat, hebt sie nun auch bei Google Maps und anderen GPS-Navigationssystemen den Warnfinger. In der Stadt Colac westlich von Melbourne wurden Autofahrer auf eine gefährliche Strasse dirigiert, die nicht für starken Verkehr geeignet ist. Reisebusse, Lastwagen und mit den Verhältnissen nicht vertraute Autofahrer liefen gar Gefahr, von der Strasse abzukommen. Dies berichtete der Fernsehsenders ABC News.
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Bei der Route handelt es sich um die Wild Dog Road, eine enge, kurvige Strasse, die zu einer Seite bis 200 Meter abfällt. Sie werde von mehreren Navigationssystemen als Abkürzung empfohlen, wenn man zur beliebten Fernverkehrsstrasse Great Ocean Road fahren wolle, sagt die Polizei. «Die Wild Dog Road lässt sich auf Googles Street View erkunden und macht teilweise den Eindruck einer Schotterstrasse, bei der häufig selbst an scharfen Kurven keine Leitplanken errichtet wurden», schreibt das Tech-Portal golem.de.
Google dementiert
Gegenüber der Website news.com soll ein Google-Sprecher die Existenz des Problems dementiert haben, schreibt das Tech-Portal weiter. Googles Kartendienst lotse die Nutzer nur auf diese Strasse, wenn sie dort ein Ziel erreichen wollten. Andernfalls werde eine andere Route empfohlen.
Anfang Woche hat die australische Polizei bereits vor Navigationshinweisen von iPhones gewarnt, durch die mehrere Nutzer bei Hitze in einen abgelegenen Nationalpark ohne Versorgungsmöglichkeiten geleitet wurden.
(owi)

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