Ansturm auf Google+

01. Juli 2011 15:20; Akt: 01.07.2011 17:09 Print

Rein gehts durchs HintertürchenRein gehts durchs Hintertürchen

Das Interesse am neuen sozialen Netzwerk ist riesig. Darum hat Google vorübergehend die Einladungs-Funktion deaktiviert. Wir zeigen, wie man trotzdem zum Zug kommt.

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Die gewaltige Nachfrage nach Google+ hat Trittbrettfahrer auf den Plan gerufen. Auf Online-Auktionsplattformen wie eBay gibts Einladungen gegen Geld. (Screenshot: 20 Minuten Online)

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Google+ steckt noch in der Testphase, darum begrenzt Google die Zahl der Personen, die sich anmelden können. Wer noch nicht dabei ist, kann sich zurzeit nicht auf eigene Faust anmelden, sondern ist auf fremde Hilfe angewiesen.

Google-Entwicklerchef Vic Gundotra spricht von einer «wahnsinnigen Nachfrage». Der Ansturm war dermassen gross, dass Google den Einladungs-Mechanismus für sein soziales Netzwerk zwischenzeitlich abgestellt hat. Bei Google Schweiz heisst es auf Anfrage von 20 Minuten Online, dass im Rahmen des Feldtests von Google+ der Zugang für neue Nutzer zu jeder Zeit wieder geöffnet oder geschlossen werden kann.
Das Produkt befinde sich noch in der Testphase. Wann Google+ schliesslich für alle Interessenten geöffnet wird, ist hingegen nicht zu erfahren.

Adressbuch durchforsten

Inzwischen werden sogar Einladungen, sogenannte Invites, auf eBay verkauft. Ein Anbieter bietet den Zugang für einen Sofort-Kaufen-Preis von acht Franken an. Wer bereits jetzt unbedingt dabei sein will, muss aber nicht zum Portemonnaie greifen. Vielmehr lohnt es sich, bei Bekannten und Freunden nachzufragen. Denn sobald jemand bei Google+ zugelassen ist, kann diese Person weiteren Leuten den Zugang verschaffen.

Das funktioniert mit einem einfachen Trick: Man erstellt einfach einen neuen Beitrag (im «Stream») und fügt diejenigen Empfänger hinzu, die eingeladen werden sollen. Alles, was es dazu braucht, ist eine E-Mail-Adresse. Anschliessend erhält der oder die Eingeladene eine E-Mail mit einem Link. Wer darauf klickt, kann mitmachen.

Der Trick funktioniert zurzeit problemlos. Gestern Donnerstag und in der Nacht auf Freitag war aber auch diese Funktion vorübergehend deaktiviert.

Überhaupt nicht zu empfehlen ist hingegen das Nachfragen oder Betteln in öffentlich zugänglichen Internet-Foren. Insbesondere dann, wenn man die eigene Mailadresse als Kontaktmöglichkeit preisgibt, sind solche Meldungen ein gefundenes Fressen für Kriminelle und Datensammler.

Der offizielle Weg

Natürlich gibt es auch noch den offiziellen Weg. Das heisst, Interessierte können sich über ein Online-Formular für Google+ anmelden. Google verspricht zwar: «Wir melden uns bei Ihnen, sobald Sie mitmachen können.» Allerdings könnte es Tage oder gar Wochen dauern, bis man eine der begehrten Einladungen erhält.

(dsc)

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  • Hans der Leithammel am 06.07.2011 00:23 Report Diesen Beitrag melden

    super

    Es ist leicht Leute zu manipulieren, denn der Herdentieb ist leider immer noch da

  • Sven am 05.07.2011 13:21 Report Diesen Beitrag melden

    Cartmanland!

    Mir kommt da spontan die South Park Folge "Cartmanland" in den Sinn, wo Cartman einen schlecht laufenden Vergnügungspark für sich alleine kauft. Aufgrund Geldprobleme muss er dann immer mehr Personen Eintritt gewähren, und die Knappheit des Angebots führt dazu, dass jeder rein will - obwohl sich am Park nichts geändert hat...

    • kenny am 06.07.2011 16:35 Report Diesen Beitrag melden

      Ideenklau? :P

      :D exakt haha

    einklappen einklappen
  • google freak am 04.07.2011 12:43 Report Diesen Beitrag melden

    Einladungsmech. gesperrt.

    Momentan sind alle einladungsmöglichkeiten gesperrt. Habe einen Account, doch kann momentan niemanden mehr einladen.