Google-Hitparade

15. Dezember 2011 16:06; Akt: 15.12.2011 16:28 Print

Tote und Skandale ziehen am meisten

Die verstorbenen Amy Winehouse und Steve Jobs sowie der Sex-Skandal um Dominique Strauss-Kahn liessen die Google-Suche 2011 heiss laufen. In der Liste der Aufsteiger gibt es mehrere Überraschungen.

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Das sind die Aufsteiger der Google-Hitparade 2011. Die Suchbegriffe sind nicht zu verwechseln mit den meistgesuchten Suchanfragen.

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Tote Promis und strauchelnde Politiker stiessen 2011 bei den Schweizern auf das grösste Interesse. Auch ein peinlicher Vorfall auf dem roten Teppich oder das richtige Kleid zur falschen Zeit sorgten für massig Suchanfragen.

Auf den ersten Plätzen der Suchanfragen sind wie seit Jahren die üblichen Verdächtigen zu finden. Facebook führt, gefolgt von der Videoplattform YouTube und dem E-Mail-Dienst Hotmail. Weit interessanter ist die Hitparade der Aufsteiger, sprich der schnellst wachsenden Suchbegriffe.

Pippas Kleid entzückt die Google-Nutzer

Pippa Middleton, die bei der royalen Hochzeit ihrer Schwester die Blicke auf sich zog, hat es in die Top Ten der am schnellsten wachsenden Personensuchbegriffe beim Internetriesen geschafft.

Die Liste der Personensuchbegriffe führt der über einen Sexskandal gestrauchelte ehemalige Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, an; gefolgt von Amy Winehouse, die im Juli tot in ihrer Wohnung aufgefunden wurde, und der im Oktober verstorbenen Apple-Lichtfigur Steve Jobs.

Dies geht aus der Google-Hitliste des Jahres 2011 hervor, die der Internetriese am Donnerstag veröffentlichte. Der Konzern hat die Millionen von Suchanfragen ausgewertet, die in diesem Jahr von der Schweiz aus getätigt wurden.

King Roger auf Platz 1 in der Schweiz

Wie man sich mit wenig Aufwand Beachtung verschafft, demonstrierte das Zürcher Model Angela Martini. Ihr Unten-Ohne-Vorfall an einer Veranstaltung in New York katapultiert Martini bei den Personen aus der Schweiz auf den 3. Platz. Noch häufiger wurde in der Kategorie Schweizer Promi nur nach dem Tennis-Ass Roger Federer und dem Musiker Bligg gesucht.

Auf der Webseite Google Zeitgeist 2011 zeigt die Suchmaschine, nach welchen Begriffen die Welt 2011 gesucht hat. So lässt sich auch sehen, was die Menschen in Afrika, Asien oder anderen Kontinenten interessiert.

Wer noch genauer wissen will, was in anderen Ländern oder in früheren Jahren dem Zeitgeist entsprach, kann seine Neugier über die Funktion Google Insights for Search befriedigen. Damit lassen sich eigene Zeitgeist-Listen gestalten.

Übrigens: Auf Platz vier der meistgesuchten Suchbegriffe in der Schweiz rangiert Google selbst. Warum jemand bei der gleichnamigen Suchmaschine nach Google sucht, bleibt im Dunkeln. Vermutlich verwechseln nicht wenige Internet-Nutzer das Google-Suchfeld mit dem Eingabefeld für Internetseiten im Webbrowser.

Google Zeitgeist 2011

Quelle: YouTube

(owi/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • -YC- am 15.12.2011 17:20 Report Diesen Beitrag melden

    Google

    Google ist wohl auf Platz vier weil viele vom Google-Suchfeld direkt auf die Website wollen... Wieso man dazu jedoch nicht einfach einen einzelnen Buchstaben nimmt, sondern ein ganzes Wort, ist mir aber nicht klar^^

Die neusten Leser-Kommentare

  • -YC- am 15.12.2011 17:20 Report Diesen Beitrag melden

    Google

    Google ist wohl auf Platz vier weil viele vom Google-Suchfeld direkt auf die Website wollen... Wieso man dazu jedoch nicht einfach einen einzelnen Buchstaben nimmt, sondern ein ganzes Wort, ist mir aber nicht klar^^